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Bacopa-OnlineshopDer BACOPA VERLAG in diversen Zeitschriften und Magazinen
Stand, 1. Jänner 2018

Hier erlauben wir uns, Sie auf einige uns bekanntgewordene Renzensionen unserer Bücher in anderen Medien hinzuweisen.
Folgende Titel aus dem Bacopa Verlag wurden u. a. renzensiert:
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Ulrich Bergmann, Doris Distelmaier-Haas, "Meine Hand malt Worte"
http://www.fixpoetry.com/feuilleton/kritiken/ulrich-bergmann/meine-hand-malt-worte

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Rezension von Holger Benkel

wortmaler

zu ulrich bergmann / doris distelmaier-haas, Meine Hand malt Worte / Gedichte aus China / deutsch-chinesisch. Bacopa Verlag, schiedlberg/österreich 2015. 152 seiten, 14,80

"dachte ich bisher an china, sah ich zunächst die ferne der dortigen kultur zu unserer. man betrachtet andere kulturen anfangs wohl zwangsläufig als fremder und von außen. menschen sind halt, leider, zuallererst das produkt ihrer verhältnisse. bei nietzsche heißt es: Unter den Reisenden unterscheide man nach fünf Graden: die des ersten niedrigsten Grades sind solche, welche reisen und dabei gesehen werden sie werden eigentlich gereist und sind gleichsam blind; die nächsten sehen wirklich selber in die Welt; die dritten erleben etwas infolge ihres Sehens; die vierten leben das Erlebte in sich hinein und tragen es mit sich fort; endlich gibt es einige Menschen der höchsten Kraft, welche alles Gesehene, nachdem es gelebt und eingelebt worden ist, endlich auch wirklich aus sich herausleben müssen, in Handlungen und Werken, sobald sie nach Hause zurückgekehrt sind.

2014 hielt ulrich bergmann chinesisch , d. i. herr bao wuli, der durch die Riten Erleuchtete , angeregt und beraten vom sinologen, schriftsteller und übersetzer wolfgang kubin, etwa durch dessen Geschichte der chinesischen Literatur, einen sommerkurs unterm titel Kafka und die Moderne vor germanistikstudenten der Ocean University of China Qingdao an der ostküste chinas, wo er unter anderem deutschsprachige autoren wie goethe, büchner, rilke, kafka, benn, brecht, ernst jandl oder heiner müller vorstellte und besprach. kafkas texte bewegten die studenten besonders.

schon der titel der buchausgabe Übersetzt von Ulrich Bergmann / Gemalt von Doris Distelmaier-Haas / Übersetzungen aus dem Deutschen von Dehui Braun / Mit einem Geleitwort von Wolfgang Kubin, Meine Hand malt Worte, man beachte: worte, nicht wörter verbindet das bildnerische mit dem literarischen. die malerischen arbeiten der künstlerin, lyrikerin, erzählerin und übersetzerin doris distelmaier-haas transformieren die chinesische schrift ins phantastisch bildhafte, wobei die bilder, die teils auch in musiknoten übergehn, oft etwas schwebendes bekommen. Übersetzen ist ein schwieriges Geschäft. Jeder meint, darüber urteilen zu können, wenige lassen sich darauf in der Praxis ein. Übersetzen ist Deuten. In diesem Sinn ist Malen ebenfalls Übertragung und Deutung. Wir begegnen also in diesem Buch zwei Übersetzern, der eine bemüht das Wort, die andere den Pinsel., vermerkte wolfgang kubin in seinem geleitwort Furor Sinensis.

die meisten der gedichte stammen aus der zeit der tang-dynastie, unter anderem von li bai (701 bis 762), der zur legendenhaften figur wurde, meng horn (689 oder 691 bis 740) sowie du fu (712 bis 770), die gemeinsam mit li bai durch china wanderten. während der tng-dynastie (618 bis 907) gab es zunächst positive entwicklungen von landwirtschaft, handwerk, handel und künsten, zudem breitete sich der buddhismus in china aus, ehe das chinesische reich zeitweilig zerbrach, unter anderem wohl aufgrund ungelöster konflikte zwischen feudalmacht und bauern. li bai, du fu und andere dichter der tang-dynastie kritisierten früh gesellschaftliche mißstände. aus dem 20. jahrhundert kommen gedichte von lu xun (1881 bis 1936), mao zedong (1893 bis 1976) und dem 1955 geborenen dichter yng lin hinzu, der seit längerem in europa lebt. bei wolfgang kubin heißts: China ist das Reich der Poesie. Bereits um 1000 v. Chr. wartet es mit gereimten Gedichten auf! Wohlgemerkt, der (End)Reim kommt im Abendland erst mit dem späten Mittelalter auf. Als klassische Periode für die Dichtkunst gilt heute die Tang-Zeit ....

die klassische chinesische poesie betont das universelle und ganzheitliche. der mensch ist hier noch ganz teil der natur und findet sein gleichgewicht darin.
das gedicht Besteigung des Storchenturms von wang zhihuan (688 bis 742) geht so:

Die Sonne sinkt und rollt zum Fuß des Berges,
so mündet auch der Gelbe Fluss ins Meer.
Wer tausend Meilen weiter sehen will,
der steige noch ein Stockwerk höher.

das strömen des flusses, das dem werden und vergehen entspricht, wird dem tagundnachtzyklus gleichgesetzt. vielleicht ist dasstockwerk höher auch eines der erkenntnis.

ulrich bergmann konstatierte im Nachwort eine erstaunliche Nähe zur europäischen Literatur des ausgehenden Mittelalters und der beginnenden Neuzeit Themen, Metaphorik und gedankliche Pointierung zum Schluss der Gedichte. Der Schwerpunkt liegt bei den frühen Gedichten auf der subjektiv erfahrenen Welt (Li Bai), bei den Gedichten der Moderne wird stärker der unaufhebbare existentialistische Konflikt des Einzelnen in einer gebrochenen Welt gesehen (Yang Lian) oder die Rettung ins Kollektive (Mao Zedong). Die Dichter der Moderne träumen wie die alten Meister in Bildern der Sorge und Angst und der Hoffnung. Weiterhin bleiben Naturmetaphern wichtig. Melancholie und Resignation der Tang-Zeit reicht bis in unsere Gegenwart (Yang Lian), nur bewusster. ... Es ist der romantische Ton der Sehnsucht, der uns heute noch aus manchen der alten Gedichte anweht, teils sanft-ironisch gebrochen.

der klassischen chinesischen lyrik folgen in Meine Hand malt Worte einige gedichte von mao, der ebenfalls in dieser tradition stand, etwa Changsha 1925. erstaunlich ist darin das schlußbild, das eher transformatorische veränderungen der gesellschaft nahelegt.

Wisst ihr noch:
Wir schlugen mitten in der Strömung auf das Wasser,
und die Wellen bremsten den Flug unsres Boots.

und tatsächlich kann die entwicklung eines riesenreiches wie china sinnvollerweise nur evolutionär vernünftig gelingen. was der konfuzianismus anbietet und fordert, die kunst der verwandlung und der transformation sowie den vermittelnden ausgleich zwischen antipoden, könnte auch dem künftigen china gut tun. vorm zerbrechen hat das chinesische bewußtsein wohl besondere angst.

im gedicht Die Höhe des Traums von yng lin, dem ulrich bergmann in bonn persönlich begegnete, heißt es:

... der Mensch in deinem Traum,
von einer Rippe in den Himmel hochgeschleudert,
ist noch da und schweift und schwirrt herum wie eine Melodie.
Ein Traum wirkt hin und wieder länger als ein Leben.
Manchmal trotzt ein Felsen dir, der macht in einer andren Zeit dich alt
und schwach ... Das dunkle Ende deines Lebens -------
wenn Finsternis unweigerlich dich aufnimmt.

hier klingen wiedergeburtsmotve durch. aus adams rippe soll gott eva erschaffen haben. viele mythen, etwa altindische und griechische, erzählen von geburten aus felsen. christus wurde Eckstein der Kirche genannt. es ist anzunehmen, daß ein gleichermaßen chinesisch und europäisch gebildeter dichter wie yng lin solche zusammenhänge kennt.

in seinem text China auf der Suche nach der optima res publica? (in: MATRIX Zeitschrift für Literatur und Kunst, Nr. 39,2015, S. 109-116), der zunächst von europäischen sichtweisen ausgeht, fragt ulrich bergmann: Könnte es sein, dass andere Länder und Kulturen andere Gesellschaftssysteme entwickeln als wir? Ist die westliche Demokratie wirklich der geeignete Maßstab für die ganze Welt? ... Man kann dem europäischen Moralismus, der Menschenrechte in aller Welt einklagt,nur skeptisch gegenüberstehen. Wer den Gedanken der Selbstbestimmung eines Landes ernst meint, der muss hinnehmen, dass andere Länder und Kulturen andere Gesellschaftssysteme entwickeln.
an anderer stelle (MATRIX 37,2014, S. 127-147) schrieb er: Ich vermute, China wird auch wegen seiner vorherrschenden Mentalität wieder ein Riese. Lebensfröhlichkeit, Geduld, Gelassenheit, Flexibilität, Spontaeität, synthetischer Sinn sind Stärken der Menschen dort. gegen demokratie und menschenrechte läßt sich wenig sagen, wenn sie erfüllt werden. sofern demokratie, freiheit und menschenrechte aber zur rechtfertigung von kriegen herhalten müseen, ersetzen sie bloß frühere legitimationsphrasen wie gott, vaterland und kaiser.

ulrich bergmanns übersetzungen, die, respektvoll behutsam übertragen, sprachlich elegant und leicht wirken, zeigen viel hineindenken und einfühlung ins chinesische wahrnehmen. er selbst schrieb: Dass Übersetzen immer zugleich Übertragen, also neuschaffendes Nachschaffen ist, wird jedem evident beim Übersetzen. ... Übersetzen ist ein Grattanz, den man ins dialektische Gleichgewicht bringen muss, um nicht abzustürzen in die Wüste der Akribie oder in die Schlucht blühender Phantasie. ... Jeder Übersetzer will seinem Gedicht auch wiederbegegnen in der Ewigkeit. Seine Übersetzung soll die Moden seiner Zeit überdauern, das ist sein inniger Wunsch. genau genommen gleicht jeder lyriker einem übersetzer, der sich bild für bild und schicht um schicht dem original nähert, das beim dichter das eigene ist. übersetzen bedeutet ja eigentlich, an ein gegenüber liegendes oder jenseitiges ufer zu gelangen. auf der schwelle und im abgrund jener zwischenreiche, die entrücken und entgrenzen, entsteht poesie, eben weil sie unentstehbar scheint. das ist dem übersetzer mit Meine Hand mal Worte geglückt."

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Ein Schreiben von Dr. Ch. Kunkel zu unserem Titel:
Die Anwendung der chinesischen Meridianlehre in der Praxis. Wang Ju-Yis Vorlesungen über die Leitbahntherapie von Wang Ju-Yi und Jason Robertson
"Wie oft habe ich in den letzten Jahrzehnten über Textstellen im Suwen, Lingshu und Nanjing hinweggelesen, wenn es um die interstitiellen Flüssigkeiten, die bindegewebigen Muskelverbindungen oder die Organisation der Leitbahnen ging, um den Blut- und Qi-Fluß. Die modernistische chinesische Forschung machte glaubhaft, dass Akupunktur eine neurologische aber keine humorale Grundlage hätte (Formatio reticularis, control gate, Endomorphine). Aber die Physiologie des ganzen Körpers, die inneren Verläufe der Meridiane, die Beziehung der Akupunkte zum Stoffwechsel, der Gasaustausch etc. konnte auf diese Weise überhaupt nicht erklärt werden! Sanjiao, der Dreifache Erwärmer: was wurde da selbst von Berufenen herumorakelt. Wir wissen jetzt, dass damit das gesamte interstitielle Milieu gemeint ist. Wertvolle amerikanische Histologiebefunde werden herangezogen, die alten Klassiker werden in ihrer verborgenen Sprache verwendbar.
Es mag scheinen, als wolle ich mich hier mächtig aufspreizen. Aber das, was da in diesem Buch aus der Tiefe der Medizingeschichte gehoben wird und es an unsere moderen biochemisch- physiologischen Vorstellung heranhebt, das ist gründlich, erfahren, ausprobiert und erneut verfeinert; für mich nach eigenen 40 Jahren TCM epochal. Es geht um einige effektive Punkte, Meridianpalpation und den ganzen Reichtum der antiken Physiologie, dazu Fallbeispiele.
Die chinesischen TCM-Ärzte der 50iger Jahre hatten in Beijing phantastische klinische Möglichkeiten, lasen die Klassiker und verbanden dies mit modernen histologischen Befunden. In persönlichen Notizen hielten sie breitestes empirisches Material fest. Einige dieser Ärzte wie hier Wang Ju-Yi, die nicht von den Roten Garden zur Verleugnung gezwungen wurden (wie z. B. Qin Bo-Wei), tragen das Wissen dieser fruchtbaren Zeit in unsere Tage. Ein sagenhaftes Erbe wird hier lebendig in einer tiefsinnigen, mit Geschichten aufgelockerten Medizinlehre. Überflüssig zu sagen, dass dies weit mehr als ein neues Meridianbuch ist.
Für mich die größte Errungenschaft der letzen Jahrzehnte."
Dr. med. Christoph Kunkel, Deutschland im Jänner 2015
http://www.bacopa.at/page/md3000003_35072.html

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Interview/Buchvorstellung
Petra Kamb: Taschen-Lexikon Chinesische Medizin, BACOPA 2013
ISBN 978-3-902735-27-0
39,80 , ca. 53.CHF

Warum hast Du dieses Buch geschrieben?

Meine tiefste Motivation hinter dem Buch war und ist, die Kommunikation zwischen der Chinesischen Medizin und der Naturwissenschaftlichen Medizin zu fördern. Es geht mir ums verstehen. Erstmal ums Verstehen der Chinesischen Medizin, aber auch um das gegenseitige Verstehen. Und es geht mir um Inspiration, also darum, dass das Lexikon in den LeserInnen, in welchem Bereich sie auch immer tätig sind, neue Ideen freisetzt. Dieses Buch war aber nie geplant, ganz im Gegenteil. Es entstand obwohl ich was anderes vorhatte. Und wurde dann auch noch ganz anders als ich es mir vorstellte: 2010 schrieb ich an einem ganz anderen Buch, nämlich an Biochemie querlesen. Ich vermittelte vor etwa 10 Jahren angehenden HeilpraktikerInnen die Grundzüge der naturwissenschaftlichen Biochemie. Diese Disziplin ist für mich so ausserordentlich spannend und fruchtbar, weil von hier Verständnisbrücken zu anderen medizinischen Denksystemen, so auch zur Chinesischen Medizin, geschlagen werden können. Das tat ich auch, im Unterricht und in dem umfangreichen Skript. Ich bekam dafür sehr viele positive Rückmeldungen von den StudentInnen und sie setzten mir den Floh ins Ohr in diesem Stil ein Biochemiebuch zu schreiben. Der Bacopa-Verlag gab mir grünes Licht, was für mich eine grosse Unterstützung bedeutete. Als ich mit dem Biochemiebuch begonnen hatte, wurde mir schnell klar, dass so ein Buch auch für NaturwissenschaftlerInnen interessant sein sollte. Ich wollte die Idee aber erst Mal von dieser Seite prüfen lassen. Es kam zu einem Gespräch mit dem renommierten Biochemiker Gottfried Schatz. Durch seine scharfsinnigen Fragen wurde schnell klar, dass ich vor der Querdiskussion die Begrifflichkeiten genauer definieren musste. Was meinen wir in der Chinesischen Medizin mit Energie? Was ist ein Organ, was ist Blut usw. Wenige Tage nach diesem Gespräch war offensichtlich, dass ein Glossar nicht ausreichte, die Begrifflichkeiten verständlich zu machen. Ich musste vorher ein anderes Buch schreiben: ein Lexikon der Chinesischen Medizin, das möglichst am Bekannten anknüpft, an den vertrauteren naturwissenschaftlichen Vorstellungen, das aber gleichzeitig in die Vielschichtigkeit der Chinesischen Medizin hineinführt. Die Sprache sollte einfach sein, denn die Themen sind ja sehr komplex und die Denkweise fremd.

Wäre die Form eines Sachbuches nicht angemessener gewesen, um der Komplexität der Zusammenhänge gerecht zu werden? Warum hast Du die Form des Lexikons gewählt?

Es ist richtig, dass die Zusammenhänge in einem Sachbuch leichter entwickelt und aufgefaltet werden können. Wir haben ja einige sehr gute Fachbücher zur Chinesischen Medizin, auch in deutscher Sprache. Das Taschen-Lexikon Chinesische Medizin ist als Ergänzung und Zwischenstufe dazu zu verstehen. Ich wollte ein Buch machen, in dem ich bei den Begriffen einhaken kann und von dort her die Zusammenhänge aufrolle. Das hat nicht nur den Vorteil, rasch etwas nachschlagen zu können. Ich kann auch an jeder beliebigen Stelle einsteigen und je nach Fragen und Interesse dem eigenen Pfad folgen. Und weil die Begriffe ja nicht inhaltlich sondern alphabethisch aufeinander folgen, springen mir häufig Begriffe neben-, oben-, untendran zufällig ins Auge. Das sind oftmals anregende Überraschungen, an denen ich gerne hängen bleibe und ein Weilchen umher mäandere. Ich persönlich mag diese Art zu lesen sehr, ich bin ein ausgesprochener Lexikon-Fan. Ich habe übrigens in dem Einleitungssteil des Taschen-Lexikons ein kleines Kapitel für newcomer der Chinesischen Medizin geschrieben: Lernpfade im Taschenlexikon Chinesische Medizin. Darin werden Suchbegriffe oder einzelne Abschnitte aus der Einführung in einer bestimmten Lesefolge vorgeschlagen. Die LeserInnen werden so Schritt für Schritt zu zentralen Überlegungen und Begriffen der Chinesischen Medizin geführt.

Warum hast Du einen so ausführlichen Einleitungsteil voran gestellt? Das ist aussergewöhnlich für ein Lexikon.

Umso mehr ich mich mit den Begriffen auseinandersetzte, desto mehr fehlte mir das geschichtliche und kulturelle Umfeld, aus dem ja die Chinesische Medizin hervorging und hervorgeht. Ich entschloss mich deshalb dem eigentlichen Lexikon eine ausführliche Einleitung voran zu stellen, in der ich unter anderem die Geschichte Chinas, die philosophischen Wurzeln und wichtige Werke der Chinesischen Mediin anspreche. Auch eine Gegenüberstellung der Denksysteme von Naturwissenschaftlicher und Chinesischer Medizin findet dort ihren Platz.

Im Hauptteil gibt es immer wieder blau gedruckte erzählerische Passagen. Worum geht es da?

Ich hab diese Abschnitte Kommentare genannt. Ich entwickle darin verschiedene Hypothesen und Assoziationen. Titel sind zum Beispiel Blasenentzündungen durch Emotionen, Redewendungen für die Diagnose, Ursprungs-Qi, Enzyme und Hormone oder Die Entwicklung im Mutterleib als Wiedergeburt. In vielen Kommentaren werden Verschiedenheiten und Parallelen zwischen naturwissenschaftlichen und chinesisch-medizinischen Aussagen zur Diskussion gestellt. Ausserdem sind für mich einige der Kommentare inhaltliche Keimzellen für das nun folgende Biochemiebuch.

Zur Person
Petra Kamb studierte Biologie, Chinesische Medizin, Shiatsu, Traditionelle Europäische Naturheilkunde und Homöopathie. Sie arbeitet in ihrer Luzerner Praxis für Komplementäre Therapie mit westlichen Kräutern, Pilzkonzentraten, Nahrungsmitteln, Schüssler Salzen und Shiatsu. Sie gibt Kurse und hält Vorträge, u.a. aus den Bereichen Diätetik, Schüssler Salze und Chinesische Medizin. Publikationen: Praxisbuch Nahrungsmittel und Chinesische Medizin (Co-Autorin), BACOPA 2009. Taschen-Lexikon Chinesische Medizin, Fachbegriffe und Zusammenhänge verstehen, BACOPA 2013.
www.petrakamb.ch. buecher@petrakamb.ch.
Quelle: yin yang Journal der SBO TCM Schweiz, Juni 2014

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"Dieses Buch ist besonders für TCM-Studenten in den ersten Jahren ihrer Ausbildung geeignet. Das schnelle Auffinden der Begriffe und die leicht verständliche Sprache erleichtern das Vertrautwerden mit der Nomenklatur und Denkweise der TCM. Ich kann das Buch allen Studienanfängern aber auch interessierten Laien - insbesondere aus dem Gesundheitswesen - empfehlen."
Dr. Kiki Sulistyo-Winarto, Lehrbeauftragter für Chinesische Medizin und Chinesische Physiotherapie an der Universität Witten/Herdecke und für Akupunktur an der Universität Bochum

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*** Sehr geehrte Damen und Herren

Gerne gebe ich Ihnen eine Rückmeldung auf das bei Ihnen herausgegebene Buch Praxisbuch. Westliche Heilkräuter und Chinesische Medizin von U. von Blarer Zalokar und P. von Blarer.
Erstmals: Grossen Dank! Auf so ein Buch habe ich schon lange gewartet! Es ist verständlich geschrieben und gut erklärt. Es fragt sich, ob es bei den Pflanzenporträts wirklich nötig ist, bei den Eigenschaften jeweils sowohl das Fremdwort wie die dt. Übersetzung zu erwähnen. Das könnte man evtl. tabellarisch an den Anfang des Kapitels setzen. Aber da es sich ja um ein Lehrbuch handelt, ergibt sich daraus evtl. ein erwünschter Repetitionseffekt (?). Layouttechnisch finde ich das Buch sehr schön und angenehm gestaltet, sehr übersichtlich, sehr sorgfältig! im positivsten Sinne: unaufgeregt.
Einzig beim Korrektorat gibt es ein paar Mängel, die mir auf die Schnelle aufgefallen sind. Da macht sich wohl meine dformation professionelle bemerkbar (entschuldigen Sie):
S. 10, 2. Spalte, 18. Zeile: Da sollte es Pyrrolizidin-Alkaloide heissen (es fehlt ein i).
S. 17, 1. Spalte fünfunterste Zeile: nach Pflanzen" resp. vor sowie kommt kein Komma.
S. 17, 2. Spalte, Abschnitt TCM-Wirkung der schleimstoffhaltigen Pflanzen: Ab der 3. Zeile sollte es bis am Schluss des Abschnitts eliminierend, kühlend, ausleitend usw. heissen.

Preis-Leistungs-Verhältnis: o.k. (Klar wäre es schön, es wäre günstiger, aber die Auflage ist, nehme ich an, ja nicht so gross und die Produktionskosten sind hoch, ich weiss.)

Zum Schluss nochmals ganz herzlichen Dank für das wundervolle Buch ich habe riesige Freude daran!

Freundliche Grüsse
Agathe S.

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*** "Shambhala kocht" im WKO Magazin Unternehmerin 04/2013 auf Seite 2
Quelle: http://media.wko.at/blog_id/Flashbook/FiW/unternehmerin_201304/#/2

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*** Beitrag von meinbezirk.at, 03.12.2013
SCHIEDLBERG. Im Bacopa-Verlag sind soeben zwei neue Bücher erschienen: Selbstheilung mit der Akupressurmatte. Geheimtipp für Rücken- und Stressgeplagte sowie das Taschen-Lexikon Chinesische Medizin.....
Quelle: http://www.meinbezirk.at/steyr/magazin/gesundheitsbuecher-aus-schiedlberg-d774445.html

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*** Beitrag von Elvira Bierbach über das Buch: Grundlagen der Traditionellen Europäischen Naturheilkunde
Quelle: Zeitschrift für Phytotherapie 5/2013, Seite 229

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*** "Am 6. August 2013 fand im Konfuzius Forschungsinstitut China (China Confucius Research Institute) in Qufu, Provinz Shandong, ein für das Konfuzius-Institut an der Universität Wien ganz besonderes Ereignis statt. Gemeinsam mit dem vom Staatsrat der Volksrepublik China eingerichteten Institut im Geburtsort von Kongzi wurde das Buch Konfuzius sagte präsentiert. Es handelt sich dabei um eine neue Übersetzung samt Interpretation und Illustrationen von Zitaten des großen Philosophen, die vom wissenschaftlichen Leiter des Instituts Liu Xubing und Wang Jing, der chinesischen Leiterin des Konfuzius-Instituts an der Universität Wien, mit einem Team angefertigt worden war. In einer feierlichen Zeremonie wurde das Buch vorgestellt. Als Gastredner und Rednerinnen sprachen u.a. der Direktor des Instituts, der Vizebürgermeister von Jinan und die Leiterin des Österreichischen Kulturforums an der Österreichischen Botschaft in Peking. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates des Konfuzius-Instituts an der Universität Wien Professor Schrammel erhielt als erster die Buch-Neuerscheinung. Im Anschluss wurde in der Ausstellungshalle des Instituts eine große Fotoausstellung über Österreich und Wien eröffnet, zu der Professor Trappl als österreichischer Direktor des Konfuzius-Instituts eine Einführung hielt...."

Hier einige Links zu chinesischen Pressemeldungen zur Buchpräsentation in China:
http://www.confucius.gov.cn/Item/2161.aspx
http://www.dzwww.com/sqds/jining/201308/t20130807_8735627.htm
http://culture.people.com.cn/n/2013/0806/c172318-22462096.html
http://media.china.com.cn/dfcm/2013-08-06/23168.html
http://www.chinanews.com/cul/2013/08-06/5128146.shtml
http://news.sohu.com/20130806/n383493599.shtml
http://news.hexun.com/2013-08-06/156839346.html
http://www.kaixian.tv/R2/n1856151c7.shtml
http://www.xyw.gov.cn/html/wenhua/wenhuarenwu/201308/06-85765.html
http://news.xinmin.cn/world/2013/08/06/21381064.html
http://www.cqn.com.cn/news/whpd/zjsh/qt/751679.html
http://www.taiwan.cn/wh/dswh/wtyw/201308/t20130806_4554163.htm
http://www.zswh.gov.cn/gov/ShowArticle.asp?ArticleID=39220
http://www.xue163.com/358/10027/3584578.html
http://www.sczjw.cn/hotnews/201308/20365.html
http://www.dfdaily.com/html/8731/2013/8/6/1047420.shtml
http://www.jx.chinanews.com/2013/0806/502293.html
http://www.artsbj.com/Html/news/zhzxzx/wx/187271.html
usw.

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*** Vorwort zum Buch: Konfuzius sagte......Deutsch/Chinesisch
Prof. Richard Trappl, Wien im April 2013
"Wenngleich die primären Aufgaben der Konfuzius-Institute darin bestehen, die moderne chinesische Sprache zu vermitteln und Aktivitäten zur Vorstellung der chinesischen Kultur zu organisieren, sollte es doch nicht zu unerwartet sein, sich auch mit dem Gedankengut von Kongzi in der latinisierten Form: Konfuzius auseinanderzusetzen. Und dazu ist es einmal notwendig, den ursprünglichen Text des Luyu Die Worte des Konfuzius- in die Landessprache zu übersetzten. Angesichts zahlreicher Übersetzungen auch ins Deutsche, allen voran jene von Richard Wilhelm, könnte man fragen, was mit dem vorliegenden Buch erreicht werden sollte. Nun: zum einen zeugt dies vom ständigen Interesse, zu jeder Zeit und aus verschiedener Perspektive, den Text des Lunyu immer wieder neu zu erschließen, sehr wohl in Kenntnis der existenten Übersetzungen. Zum andern richtet sich jede Übersetzung und Kommentierung zunächst auch an ein spezifisches Publikum. Der vorliegende Band stellt zentrale Aspekte der Gedanken von Konfuzius vor, wobei die Übersetzung ins Deutsche nicht nur mit Einleitung, Kommentar und Anmerkungen versehen ist, sondern auch wichtige Wörter in chinesischen Schriftzeichen mit Hanyu Pinyin Transkription versehen sind, aufgelockert durch Illustrationen.
Es gereicht dem Konfuzius-Institut an der Universität Wien zur besonderen Ehre, dass dieses Buch ein weiterer Baustein in der Kooperation mit dem Konfuzius-Forschungsinstitut in Qufu ist. Interkulturelle Kontakte auf akademischer und edukativer Ebene sind ein unverzichtbares Mittel, in der heutigen und morgigen Welt Konflikte zwischen Nationen und Kulturkreisen bestmöglich zu vermeiden oder wenigstens zu vermindern und die Schönheiten anderer Kulturen vorzustellen. Der Bedeutung Chinas im 21. Jahrhundert Rechnung zu tragen, bedeutet auch, sich mit Chinas kulturellem Reichtum auseinanderzusetzen. In der heutigen schnelllebigen, globalisierten Welt mögen sich viele fragen, warum man sich mit einem Philosophen auseinandersetzen sollte, der vor 2500 Jahren gelebt hat. Es darf gehofft werden, dass sich für die Leserin oder den Leser des vorliegenden Buches nach der Lektüre diese Frage nicht mehr stellt.
Es geht nicht darum, dass die Lehre des Kongzi der Welt des 21. Jahrhunderts ein konkretes politisches Modell bieten sollte oder könnte. Aber die Ansprüche des Philosophen an ein ethisches Handeln mögen uns anregen, in unserer eigenen Realität adäquate Fragen nach ethischem Handeln zu stellen und aus interkultureller Wertschätzung heraus nach Wegen zu suchen, dieses tian xi - diese Alles, was uns Menschen unter dem Himmel geliehen ist - mit Verantwortung und Respekt zu verwenden. Dem Lernen kommt nach Konfuzius zentrale Bedeutung zu. Lernen in der heutigen Welt kann nur als ständiger interkultureller Prozess praktiziert werden, wenn das alte chinesische Ideal einer harmonischen Welt angestrebt werden sollte. So idealistisch dies auch sein mag, so sinnvoll ist es zumindest, mögliche Wege dahin auszuloten. Das Lunyu ist einer der Wege. Ungeachtet, wie positiv oder kritisch man der konfuzianischen Lehre gegenübersteht, ist die Auseinandersetzung mit dem Lunyu ein essentieller Zugang zum Verständnis der chinesischen Kultur. Das Konfuzius-Institut an der Universität Wien versteht sich als eine von unzähligen Brücken von und nach China. Das vorliegende Buch möge als eine unter vielen anderen Gebrauchsanweisungen zum Beschreiten der Brücken nach China dienen."

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*** Beitrag von meinbezirk.at, 21.05.2013
Neues Buch Austria China auf Chinesisch
"Der Bacopa-Verlag stellt Österreich von A bis Z für chinesische Leser vor.
SCHIEDLBERG. Zu den Neuheiten im Bacopa-Verlag, der mittlerweile mehr als hundert 100 Bücher herausgebracht hat, ist ein Buch über Österreich auf Chinesisch." Sabine Thöne
http://www.meinbezirk.at/steyr/wirtschaft/neues-buch-austria-china-auf-chinesisch-d574535.html/action/lesen/1/recommend/1/

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***Austria - China auf Chinesisch, Bacopa Verlag 2013
http://www.tips.at/zeitungneu/?ausgabe=Steyr&page=zeitung.php?page_id=280&ausgabe=TIS

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*** Folgendes Schreiben erhielten wir über den Umweg durch Frau Dr. Zuzana Sebkova-Thaller zugesandt und worüber wir uns natürlich sehr freuten:

"Liebe Zuzana!
Gerne darfst du meine Begeisterung über den Bacopa Jubiläumsband an den Verlag weitergeben!
Es gibt jede Menge netter Sinnspruchbüchlein, aber keines fand ich in der Auswahl und Gestaltung so klar und eindrücklich und überzeugend - gerade durch seine Schlichtheit!
Das Buch liegt bei uns beim Esstisch und immer wieder schaut jemand aus meiner Familie hinein und wundert sich, wie zutreffend die zufällig aufgeschlagene Seite doch für ihn ist..."
Herzlichst
Lisa Ruzicka, Deutschland

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*** Rezension des neuen Buches von Dr. Ploberger: "Das Grosse Buch der Westlichen Kräuter aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin" in der Deutsche Heilpraktiker Zeitschrift 5.2011 auf Seite 66

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*** Aktuell finden Sie in der Pharmaceutical Tribune 14/2011 auf Seite 7 eine Rezension des neuen Buches von Dr. Ploberger: "Das Grosse Buch der Westlichen Kräuter aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin"
Das große Buch der Westlichen Kräuter aus Sicht der TCM

"Die TCM boomt im Westen wie nie zuvor. War es anfangs noch die Akupunktur, die faszinierte, so finden sich mittlerweile immer mehr Anhänger der traditionellen chinesischen Phytotherapie. Ein 5000 Jahre alter Schatz an Pflanzenwissen, den im Westen freilich nur wenige Kundige heben können. Einer davon ist DR. FLORIAN PLOBERGER Arzt und profunder Kenner der Chinesischen und Tibetischen Medizin. Er hat nicht nur die chinesische Rezepturlehre studiert, sondern verfügt auch über fundierte Kenntnisse europäischer Heilpflanzen. Ganz abgesehen vom rechten Feingefühl und einer unendlichen Geduld, um sich die konplexe Materie zweier Medizinsysteme anzueignen.
Mit Recht weist der Autor auf die Problematik "importierter" Heilmethoden hin, die - aus ihrem kulturellen und natürlichen Kontext herausgerissen - zu vielen Fehlinterpretation führen können. Dies gilt besonders für die tradiierte Pflanzenmedizin, die ja auf den Erfahrungen mit Gewächsen der natürlichen Umgebung aufbaut. Chinesische Ärzte sind oft erstaunt, warum sich Westler auf chinesische Heilkräuter kaprizieren, wo wir doch selbst eine enorme Fülle an hochwirkamen heimischen Kräutern haben. Diese vertrauten Kräuter werden durch das Buch Plobergers plötzlich neu und spannend, wenn sie nämlich nach den Kriterien der TCM beschrieben werden.
Ein kulturmedizinischer Brückenschlag, der das Beste zweier Systeme zu einem sinnvollen, anwendbaren Ganzen zusammenfasst. 230 heimische Kräuter werden in einer kurzen, prägnanten Kräutermonographie beschrieben, dazu gibt es eine Fülle an Rezepturen, geordnet nach den Syndromen der TCM. Dabei sorgt die traditionelle chinesische Zusammenstellung von Kaiser-, Minister-, Offiziers- und Botschaftskraut in einer Rezeptur für deren energetische Aufgewogenheit und Verträglichkeit. Die Erläuterungen zu den Kräutern in jeder einzelnen Rezeptur ermöglichen dem Anfänger einen Einstieg in die Materie, dem Studierenden bietet das Buch systematisch geordnetes Wissen und dem Profi dient es schließlich als Nachschlagwerk mit vielen überraschenden Tipps für die Praxis. Besonders wertvoll auch die angeführten energetischen Kontraindikationen von vermeintlich harmlosen Kräutlein und Wurzeln." SCH

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*** "Florian Ploberger legt mit diesem umfangreichen Nachschlagewerk eine bahnbrechende Übersetzungsleistung vor. Anhand der Kriterien der TCM und gestützt auf europäische Kenntnisse klassifiziert er mehr als 200 westliche Kräuter nach Geschmack, thermischer Wirkung und der Organzuordnung. Dazu gibt Ploberger eine Einführung sowohl in die Kräuterkunde der TCM als auch in die Kunst der Zubereitung und der verschiedenen Therapieformen der TCM. In einem eigenen Kapitel führt er eine Reihe von Rezepturen für Syndrome der TCM an und übersetzt die Rezepte in westliche Kräutermischungen. Ausführliche Indexe ergänzen das Buch, das lesbar geschrieben ist und daher sowohl als eine Einführung als auch Grundlage für eigenständiges Arbeiten verwendet werden kann. Vorausgesetzt ist für diesen Fall allerdings eine gute Kenntnis der Diagnostik der TCM, da viele Angaben sonst weitgehend nicht nachzuvollziehen sind. Die Abbildungen der Pflanzen, die aus alten Kräuterbüchern stammen, vervollständigen auf ästhetisch ansprechende Weise die umfangreichen Informationen.
Ploberger gibt mit diesem Band eine Zusammenfassung seiner langjährigen Beschäftigung mit Kräuterrezepturen der TCM und ihren westlichen Äquivalenten - als Arzt, TCM-Lehrer und Kräuterkundiger. Dabei geht es um viel mehr als nur um die Beschreibung von Pflanzen - denn Medizin-Systeme beinhalten sehr viel Informationen über Menschenbild und Gesellschaft, in der sie entstanden sind. Mit dem Buch betritt Ploberger deswegen nicht nur medizinisch in vieler Weise Neuland, sondern leistet auch einen gewichtigen Beitrag zur interkulturellen Verständigung. "
Ploberger, Florian, Das Grosse Buch der Westlichen Kräuter aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin Bacopa Verlag, Schiedlberg/Österreich, 2011, 580 Seiten, über 200 Abbildungen, gebunden, ISBN-10: 3901618635, ISBN-13: 978-3901618635, 69.-
aus: Christiane Thoms, Redaktion Deutsche Heilpraktiker Zeitschrift, MVS Medizinverlage Stuttgart GmbH & Co. KG

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*** Einige Beiträge, Interviews und Buchrezensionen von Dr. Florian Ploberger finden Sie u. a. auf der Webseite von Pharmaceutical Tribune unter: www.pharmaceutical-tribune.at und wenn Sie dort den Suchbegriff Ploberger eingeben

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*** Interview mit Dr. Ploberger
Westliche Kräuter in der TCM. Zurück zu den Wurzeln
Wien Nachdem die TCM hierzulande einen großen Boom erlebte, macht sich in den letzten fünf Jahren ein interessanter Trend bemerkbar: Heimische Kräuter werden zunehmend gerne verschrieben, nachdem sie auch noch um ein Viertel günstiger als die chinesischen sind. MT sprach beim diesjährigen internationalen TCM-Kongress Tao der Lebenskraft in Vösendorf mit Dr. Florian Ploberger über die unterschiedlichen Ansätze der östlichen und westlichen Kräutertherapie.

MT: Sind chinesische Kräutern wirkungsvoller als westliche?
Dr. Ploberger: Das würde ich nicht sagen. Phytomedizin ist eine Erfahrungsmedizin und die chinesische hat der westlichen gegenüber den Vorteil, dass die Kräuter präziser beschrieben werden und dadurch präziser anwendbar sind. Bei vielen Krankheitsbildern der chinesischen Medizin haben wir derart gute westliche Kräuter, dass man auf die chinesischen komplett verzichten kann. Ausnahmen sind die so genannten Qi- oder Blut-Tonics mit Ginseng, Angelicae Sinensis oder Rx. Astragali diese Kräuter können wir nicht 1:1 durch westliche Kräuter ersetzen.

MT: Können somit Rezepte auch vorwiegend aus westlichen Kräutern zusammengestellt werden?
Dr. Ploberger: Ich mache das bereits und etliche andere TCM-Ärzte auch. Westliche Kräuter haben den Vorteil, dass sie für Patienten kostengünstiger sind nämlich ein Viertel vom Preis. Außerdem sind die Menschen hier damit vertrauter, weil sie die Kräuter kennen oder sie sogar in ihrem eigenen Garten haben.

MT: Wie man an den vielen Enschlackungs-, Entspannungs-, Frauen-, Nerventees usw. sieht, gibt es einen großen Markt in diese Richtung wie sehen sie diese Entwicklung?
Dr. Ploberger: Hier besteht der große Unterschied. Aus der Sicht der chinesischen Medizin werden nicht Einzelkräuter, sondern Kräuterkombinationen verschrieben. Das hat den Vorteil, dass man so gut wie keine Nebenwirkungen hat, weil man dramatisch wirksame Kräuter mit solchen kombiniert, die Nebenwirkungen mildern. Die Stärke der chinesischen Medizin liegt ja darin, dass Rezepturen individuell zusammengestellt werden. Da gibt es nicht nur das eine Schlafkraut oder das PMS-Kraut. Tees, die zur Entschlackung oder zum Schlafen angeboten werden, decken nicht alles ab, manchmal wird es funktionieren und manchmal nicht. Das optimale Vorgehen ist, den Patienten zu diagnostizieren und die dementsprechende Therapie vorzuschlagen.

MT: Gibt es eine Ausbildung für westliche Kräuter aus der Sicht der TCM?
Dr. Ploberger: Es gibt keine Ausbildung mit offiziellen Diplomen und Abschlüssen. Österreich ist hier noch relativ weit hinten. Die Schweiz ist uns da schon weit voraus, dort gibt es ein sehr hohes Grundwissen sowie Diplome für die Therapie West.

MT: Welche TCM-Ausbildung ist sinnvoll?
Dr. Ploberger: Man muss sich bewusst sein, dass der Weg in die chinesische Medizin und Philosophie nicht in zwei Wochenenden abzuhandeln ist. Die Chinesische Diagnostik und Arzneimitteltherapie ist die fundierteste Ausbildung auf sehr hohem Niveau mit abschließendem Diplom der Ärztekammer. In diesem Lehrgang ist die ganze Pharmakologie vertreten Pflanzen, Mineralien sowie gewisse Tierprodukte.

MT: Woher beziehen Apotheken chinesische Kräuter, ist die Qualität überall gleich gut?
Dr. Ploberger: Es gibt nur minimale Unterschiede, es gibt zwei bis drei gute Kräuterimporteuere, die die Apotheken beliefern. Diese gewährleisten, dass keine Pestizide etc. vorkommen.

MT: Wie erklären sich die zunehmend höheren Preise der letzten Jahre?
Dr. Ploberger: Das liegt an den sehr strengen und hohen Qualitätskontrollen, die Preise sind um rund ein Drittel angestiegen.

MT: Wie stehen Sie zu Granulaten?
Dr. Ploberger: Ich mache Traditionelle Chinesische Medizin traditionell bedeutet, es gibt keine Granulate, weil das eine Entwicklung des 20. Jahrhunderts ist. Der Vorteil der Kräuter gegenüber Granulaten ist, dass sie individuell zubereitet werden können. Nachdem es sich um Mischungen und nicht um Einzelkräuter handelt, kann man Wurzeln z.B. rösten oder mit Honig sowie Essig zubereiten. Außerdem wird die Mischung längere Zeit gekocht, dabei wirken die verschiedenen Kräuter aufeinander. Granulate werden einfach nur in Wasser aufgelöst und können nicht individuell zubereitet werden. Jedoch haben Granulate natürlich ihre Vorteile: Sie sind praktisch für den Apotheker, weil sie weniger Platz brauchen und nicht verderben sowie auch für den Verbraucher einfacher zu handhaben. Daher werden sie sicherlich weiterhin Zukunft haben. Für Kräuter braucht man Fachkräfte und Platz, sie sind zeit- und arbeitsaufwändiger sowie geruchsintensiver.

MT: Das heißt, Apotheken kochen vermehrt Dekokte für ihre Klienten?
Dr. Ploberger: Es gibt vermehrt Apotheken, die das fertige Dekokt als Service anbieten. Dieser Trend hat sich langsam entwickelt, weil immer mehr Pharmazeuten Ausbildungen in chinesischer Phytotherapie absolviert haben. Hintergrundwissen ist absolut notwendig, z.B. müssen Wurzeln oder einige Früchte längere Zeit gekocht werden, während man Blütenblätter nur ziehen lässt. Auch wenn der Klient selber kocht, muss es ihm gut erklärt oder sogar einzeln abgepackt werden.

MT: Wie viele Apotheken bieten TCM bereits österreichweit an?
Dr. Ploberger: Als ich vor 15 Jahren mit der TCM begonnen habe, waren es acht, derzeit sind es 45, und es kommen ständig welche dazu. Es gibt aber immer wieder Apotheken, die damit beginnen und bald wieder aufhören, weil sie die TCM als Modeerscheinung sehen und aus finanziellen Gründen auf den Zug aufspringen. Zum Glück setzt sich jedoch die Qualität durch, d.h. Apotheker, die das gerne machen und Fachkenntnisse haben. Die Zusammenarbeit zwischen Arzt und Pharmazeuten funktioniert dann auch sehr gut.

Interview: Eliana Crisafulli
Quelle: http://www.pharmaceutical-tribune.at/dynasite.cfm?dssid=4170&dsmid=100982&dspaid=827905#dstitle_827908

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*** Ploberger Florian, Titel: Tibetische Medizin mit der ISBN: 978-3-901618-17-8
"Aufgrund der ansprechenden optischen Gestaltung des Buches und der profunden sachlichen Darlegung durch Florian Ploberger lädt das Werk ein, sich umfassend über das uralte Heilsystem der Tibetischen Medizin zu informieren. Der Autor ist Allgemeinmediziner, spezialisiert auf Traditionelle Chinesische Medizin, und verbrachte einige Zeit in Tibet, Nepal und Indien, um sich vor Ort ein Bild über die Heilkultur zu machen. Ploberger versucht, durch allgemein verständliche Informationen (*Tibet - Landeskunde*, *Geschichte der traditionellen Tibetischen Medizin*) einen günstigen Einstieg in diese sehr komplexe Thematik zu ermöglichen. Es folgen zahlreiche Kapitel über die zentralen Aspekte der Tibetischen Medizin, wie etwa *Die vier Tantras der Medizin*, *Die Körpersäfte*, *Die sieben körperlichen Grundstoffe*, *Erkrankungen des Geistes*, *Die Juwelenpillen* oder das *Medizin-Buddha-Mandala*. Thematisiert werden ebenso die Diagnoseverfahren sowie eine Beschreibung des traditionellen Tibetischen Krankenhauses in Lhasa. Abgerundet wird das Werk durch die ausführlichen, sehr persönlich geführten Interviews mit tibetischen Ärzten. Bemerkenswert ist auch der Umstand, dass der Dalai Lama persönlich das Vorwort verfasst hat. Darin schreibt er, dass der Autor *sowohl informative als auch überaus brauchbare Erkenntnisse darlegt. Zweifellos wird dieses Buch für alle, die die Tibetische Medizin studieren wollen, von großem Interesse sein, aber auch der allgemeinen Leserschaft Gelegenheit bieten, diesen wertvollen und einzigartigen Aspekt des tibetisch kulturellen Erbes schätzen zu lernen."
aus: Ursache & Wirkung, Nr. 54/2006, Rezensentin: Christina Pieringer
http://www.ursache.at/website/output.php?uw=1872&idcontent=1225&somany=30&keywords=ploberger

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*** Wien/Schiedlberg, 09.06.2007
"Grundlagen der Tibetischen Medizin erschienen
Bacopa-Verlag veröffentlicht Bücher über traditionelle asiatische Medizi
R E Z E N S I O N - Der österreichische Bacopa-Verlag hat wieder zwei neue Bücher zum Thema Ethno-Medizin herausgebracht. Beim Werk "Grundlagen der Tibetischen Medizin" handelt es sich um eine Übersetzung des englischen "Fundamentals of the Tibetian Medicine", das der Men-Tsee-Khang - das ist die Schule für tibetische Medizin und Astrologie in Dharamsala/Nordindien - herausgegeben hat. In der Anthologie "Fernöstliche Heilkunst: Mode/Trend/Hilfe?" geht es um Einführungen in die verschiedenen Therapien der östlichen Heilkunst und deren Analyse."
Quelle: Portalseite der Ärzte in Kaiserslautern und Umgebung
http://www.aerzte-kaiserslautern.de/News/Region/2007_06.php4?ID=09

*** Grundlagen der Tibetischen Medizin erschienen
Bacopa-Verlag veröffentlicht Bücher über traditionelle asiatische Medizin
" Wien/Schiedlberg (pte006/09.06.2007/10:05) - R E Z E N S I O N - Der österreichische Bacopa-Verlag http://www.bacopa.at hat wieder zwei neue Bücher zum Thema Ethno-Medizin herausgebracht. Beim Werk "Grundlagen der Tibetischen Medizin" handelt es sich um eine Übersetzung des englischen "Fundamentals of the Tibetian Medicine", das der Men-Tsee-Khang - das ist die Schule für tibetische Medizin und Astrologie in Dharamsala/Nordindien - herausgegeben hat. In der Anthologie "Fernöstliche Heilkunst: Mode/Trend/Hilfe?" geht es um Einführungen in die verschiedenen Therapien der östlichen Heilkunst und deren Analyse.

Das tibetische Medizinsystem ist eine der ältesten traditionellen medizinischen Lehren der Welt. Es ist ein integraler Teil der tibetischen Kultur und hat sich über viele Jahrhunderte lang weiterentwickelt. Man nimmt sogar an, dass die Ursprünge dieser medizinischen Traditionen bis auf die Anfänge der menschlichen Zivilisation zurückgehen. Das Verständnis von Gesundheit und Krankheit basiert in der tibetischen Gesellschaft auf dem Heilsystem Buddhas. Die wichtigsten Aspekte seiner Lehren werden in den vier Tantras der Medizin ausführlich dargelegt. "Im Gegensatz zu einer rein rationalen Lebenseinstellung, die den Menschen zur Maschine reduziert, lehrt der Buddhismus, dass der Mensch aus Körper und Geist besteht. Die tibetische Heilkunst beruht daher auf einer integrierten, ganzheitlichen Sichtweise." Krankheit weise daher auf ein dynamisches Ungleichgewicht verschiedener psychologischer und kosmophysischer Elemente hin, das auf zwei Arten verursacht werden könne: nämlich durch entfernte oder durch unmittelbar wirksame Ursachen.

Das Buch geht nicht nur auf die Krankheitsursachen ein, sondern beschreibt auch die Diagnosen und Therapien. "In der tibetischen Medizin ist das Verständnis für die Natur des Geistes wesentlich ausgeprägter als in der westlichen. Die rein körperlichen Funktionen sind in der tibetischen Medizin deutlich weniger genau erkundet als in der westlichen. Ohne beide Richtungen zu mischen und ohne eine der anderen vorzuziehen, sollten beide Lehren zur Vertiefung des gegenseitigen Verständnisses zusammenarbeiten. Damit kann die Wirksamkeit beider Heilmethoden verstärkt werden", schreibt der Dalai Lama im Nachwort.

Das zweite Buch: "Fernöstliche Heilkunst: Mode/Trend/Hilfe?" geht auf Veranstaltungen zurück, die die Herausgeber Klaus Zapotocky und Irmgard Wintgen-Samhaber an der Universität Linz organisiert haben. Dabei werden die Traditionelle Chinesische Medizin TCM, ebenso vorgestellt wie Ayurveda und die Ethno-Medizin von Tibet und Thailand. In einem separaten Beitrag wird ein kurzer Einblick in das Heilwissen Lateinamerikas und einheimisches altes Heilwissen gegeben. Das Buch bietet eine gut verständliche Einführung in das Denken der jeweiligen traditionellen Therapie. Dabei finden sowohl Laien als auch Eingeweihte bisher nicht beachtete neue Ansätze und Anwendungsmöglichkeiten."
Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: Wolfgang Weitlaner
Quelle: http://www.pressetext.com/news/20070609006


*** "Dieses Buch vermittelt einen tiefen Einblick in die tibetische Medizin.
Das Jahrhunderte alte Wissen der Tibeter um Heilung ist untrennbar mit buddhistischen Werten verbunden. Die religiöse Grundeinstellung des Arztes, insbesondere sein Mitgefühl, nimmt einen zentralen Stellenwert ein. Mittels Kräuter und Mineralien, aber auch durch die Anwendung von Astrologie und spiritueller Praxis werden Kranke geheilt. Früher wurden lediglich einzelne, auserwählte Mönche in tibetischer Medizin unterrichtet oder das Wissen wurde innerhalb von Familien von Generation zu Generation übertragen.
Erst seit wenigen Jahrzehnten wird auch Laien und Nicht-Tibetern ein Zugang zu diesem fundierten Wissen gewährt. Heute wird tibetische Medizin nur von wenigen autorisierten Menpas (tibetische Ärzten) weltweit praktiziert. Im vorliegenden Buch wird dieses alte Heilsystem anschaulich erläutert. Persönliche Erfahrungen, Interviews mit zeitgenössischen, tibetischen Ärzten sowie Abbildungen tibetischer Thankas (tibetische Malereien) runden den Inhalt ab."
Quelle: Padma Forum
http://www.padmaforum.at/front_content.php?idartlang=119&idart=119&idcat=7

***Qigong-Klassiker neu aufgelegt

Dr. Josephine Zöller: Das Tao der Selbstheilung
Bacopa 2009, 400 Seiten, 35 Euro, ISBN 978-3-901618-64-2

Das lange Zeit vergriffene Buch von Josephine Zöller, der Pionierin des Qigong in Deutschland, ist wieder erhältlich. Dankenswerterweise hat der Bacopa Verlag Das Tao der Selbstheilung neu herausgegeben.

Nun sollte niemand bei dieser Neuauflage etwas Neues erwarten, denn außer dem Format, Layout und Umschlag hat sich nichts geändert. Nach dem Vorwort unter anderem mit der Schilderung erstaunlicher Qigong-Phänomene, die die Autorin bei Vorführungen selbst miterlebt hat, führt Josephine Zöller in Qigong ein. Der Hauptteil des Buches beginnt mit den theoretischen Grundlagen, es folgen dann eine Vielzahl von Übungen, die detailliert beschrieben werden.

Zuerst kommen Übungen in körperlicher Ruhe (darunter der Kleine Kreislauf und die Sechs heilenden Laute), dann folgen Übungen mit körperlicher Bewegung: die Zehn Meditationen aus dem Berge Wu Dang, die Acht Brokat Übungen (im Sitzen und im Stehen), der Atem des Drachen, das Jingang Qigong und die Achtzehnfache Methode der Übung. Bei den anschließenden Übungen mit körperlicher Fortbewegung führt die Autorin unter anderem Das Spiel der Fünf Tiere und das Neue Qi Qong von Frau Guolin sowie spezielle Übungen für die Krebstherapie an.

Die Übungen sind ausreichend ausführlich beschrieben und illustriert, sofern jemand gute Qigong-Erfahrungen mitbringt. Es gibt sicherlich Qigong-Bücher, die diesbezüglich viel ausführlicher sind, allerdings beinhalten diese dann nur wenige Übungen. Josephine Zöller legt bei den Beschreibungen viel Wert auf Jiegong und Shougong, auf die vorbereitenden und die abschließenden Übungen, die die gesamte Übung erst richtig zur Geltung kommen lassen.

Fazit: Das Buch richtet sich nicht an AnfängerInnen, sondern an diejenigen, die sich ernsthaft für Qigong interessieren. Diese sollten den Klassiker ihr eigen nennen können.
(Helmut Oberlack)
Quelle: http://www.tqj.de/Rezensionen/qigong/buch/qigongbuch.html


*** Fernöstliche Heilkunst: Mode-Trend-Hilfe?
Zapotoczky Klaus/Wintgen-Samhaber Irmgard (Hrsg.)
ISBN:978-3-901618-19-2
Medical Tribune, 20. Juni 2007

*** Rene Tischhart: Therapeutische Magnetanwendungen. Ein praktischer Ratgeber für Therapeuten und Laien
116 Seiten, fabrige Abb., geb.
ISBN: 978-3-901618-37-6
Kärntner Ärztekammer, 4/2011
Therapeutische Magnet-Anwendungen
Ein praktischer Ratgeber für Therapeuten und Laien
"Der Autor gliedert das gut übersichtliche Buch in drei Teile:
Im 1. Teil berichtet er über allgemein Wissenswertes über Magnetismus.
Im 2. Teil werden physikalische und biophysikalische Grundlagen näher erörtert. Wie ist ein Magnet aufgebaut, die unterschiedliche Bedeutung der Pole oder die Beeinflussbarkeit des Grundsystems durch Magneteinwirkung.
Den 3. Teil widmet der Autor ausführlich den therapeutischen Magnet-Anwendungen: die Anwendung von Permanentmagneten zur Triggerpunkt-Behandlung und auch zur Magnetbehandlung einzelner Muskeln.
Dabei wird mit zahlreichen Skizzen und Fotos die Anwendung von Magneten an Muskelketten, am Diaphragma und in der Reflexzonentherapie und Akupunktur aufgezeigt.
Anschließend wird auf die Bedeutung der Magneten in der Störfeldtherapie, bei der Akupunktmassage und auch in der AK und im Shiatsu eingegangen.
Insgesamt ein empfehlenswertes Buch für Ärzte und Therapeuten, dass vor allem durch die zahlreichen erklärenden Darstellungen zum Therapieren einlädt!"
Dr. Karin Hamböck


*** Miriam Wiegele: Geschichten von Blumen und Kräutern. Ein Märchenbuch für Jung und Alt
184 Seiten, 4-farb. Fotos und Zeichnungen, geb.
ISBN: 978-3-901618-54-3
Regelmäßige Beiträge aus diesem Buch im:
Landwirtschaftliches Wochenblatt, Hessen, Rheinland-Pfalu und BM agrar, Landwirtschaftliches Wochenblatt, Organ des Landesbauernverbandes in Baden-Würthemberg

*** Qigong als therapeutische Begleitung
Alexandra Tschom, Jumin Chen, Wolfgang Seiringer: Therapeutisches Qi Gong. Die Kunst der Arbeit mit dem Qi Qi Gong als therapeutische Begleitung
Bacopa 2008, 253 Seiten, EUR 29, ISBN 978-3-901618-44-4
Das Buch ist so vielschichtig wie sein Titel, im Positiven wie leider auch im Negativen. Denn bis zum Schluss ist mir unklar geblieben, an wen es sich richtet, was es sein will: kulturphilosophische Betrachtung, Lehrbuch für Qigong-TherapeutInnen, Fachbuch für eine bestimmte Sparte der TCM oder einfach eine Anregung für intensiv Praktizierende? Dem Vorwort entnehme ich, dass es der Autorin um die Fülle des tradierten Wissens und auch um den ernsthaften Umgang damit geht. Letztlich scheint dies Buch eine Einladung und Ermutigung für eine vorgebildete Fachleserschaft zu sein, Qigong als Übungstherapie in Abgrenzung zu anderen behandelnden TCM-Verfahren zu etablieren.

Alexandra Tschom, Magister der Philosophie, Lehrtrainerin der IQTÖ, lernt Taijiquan, Qigong und chinesische Medizin seit 1989, die Fülle dieser Erfahrungen ist beim Lesen spürbar. Die Co-Autoren sind ihr Lehrer Chen Jumin, dessen Beitrag sie charmanterweise in unredigiertem Deutsch-Chinesisch ließ, und der Arzt Dr. Wolfgang Seiringer.

Verwirrend ist ein recht unkritisches Gemisch westlich-wissenschaftlicher Sprache in dem offensichtlichen Wunsch, sprachlich ein ähnlich subtiles Tasten, Erahnen und Spüren anzuregen, wie wir es beim Qigong praktizieren. Klar definierte Begriffe wie Substanz, Essenz, Information, Kraft werden nebeneinander gestellt und zum Beispiel einmal im Sinne von Qi, ein anderes Mal im Sinne von Jing benutzt.

Wenn man sich in die Sprache von Alexandra Tschom hineingelesen hat, wird deutlich, dass sie bemüht ist, uns zu einem möglichst bildhaften und ganzheitlichen Verständnis davon zu führen, wie krankmachende Einflüsse sich dem Qi-System einprägen.

Ab Kapitel zehn werden noch einmal alle Organfunktionskreise aufgelistet und nach den zuvor genannten Kriterien der Anwendung wird eine wirklich interessante Fülle an Hinweisen aus der Praxis stichpunktartig aufgelistet. Auch einzelne bewegte Organ-übungen werden mit Bildern von Chen Jumin vorgestellt.

Die Darstellung der Meridianverläufe am Ende des Buches ist ästhetisch ansprechend und entspricht der offenen Idee von Spüren und Strömen die Meridiane werden mit einem schwungvollen, breitfließenden Pinselstrich skizziert , ist aber für die konkreten therapeutischen Hinweise, die den großen zweiten Teil des Buches ausmachen und sich häufig auf einzelne Punkte beziehen, nicht wirklich hilfreich. Wie schon im Teil über die fünf Elemente, wo auf jede bildhafte Darstellung verzichtet wird, müssen sich die LeserInnen ganz auf die verbalen Erklärungen verlassen.

Insgesamt hätte ich der Autorin, die uns an einem breiten Fachwissen teilhaben lässt, ein intensiveres Lektorat gewünscht. Denn auch in der Gestaltung häufen sich manche Unklarheiten. Insgesamt ist dies Buch ein mutiges und spannendes Unterfangen. LeserInnen mit guten Vorkenntnissen werden gewiss fruchtbare Vertiefungen finden und Gelegenheit, ihre eigenen Einschätzungen an denen der Autorin zu überprüfen und umgekehrt.
(Dietlind Zimmermann)
Quelle: http://www.tqj.de/Rezensionen/qigong/buch/qigongbuch.html

*** Hans-Peter Sibler: Stärkendes Qigong: Yi Jin Jing
Bacopa 2007, gebunden, 164 S., 29 Eur[D]/29 Eur[A], ISBN 978-3-901618-40-6
Hans-Peter Sibler übt seit mehr als 30 Jahren Taijiquan und Qigong und sein bereits 1994 erschienenes Buch über Yijinjing stieß auf großes Interesse. Über zehn Jahre lang war es nicht mehr erhältlich, doch nun ist es im Bacopa Verlag neu und überarbeitet aufgelegt worden.
Es ist mehr als nur ein Buch, in dem eine Qigong-Art vorgestellt wird. Natürlich nehmen die 24 Übungen, die der Autor ausgesucht hat und schön bebildert vorstellt, den größten Raum ein, doch seinen Charme machen einerseits das sehr schöne, luftige Layout und andererseits Klaus-Peter Siblers Art, das Drumherum zu beschreiben, aus.

Mit Drumherum meine ich die ersten vier Teile, in denen er den Hintergrund des Yijinjing und wesentliche Begriffe erklärt sowie Hinweise zum Üben gibt. Seine nette und freundliche Art, mit der er die Bedeutung des ernsthaften Übens erläutert und dabei zum spielerischen und stressfreien Umgang mit den vorgestellten Übungen auffordert, macht das Lesen zum Vergnügen.

Im fünften Teil kommen dann die Übungen dran. Jede wird mit einem großen Farbfoto eingeleitet, das Übende von jung bis alt in Alltagssituationen zeigt. Allein dadurch wird das Üben alltäglich. Die Übungen selbst sind nicht sehr kompliziert, gut erläutert und bebildert. Es gibt mitunter für Fortgeschrittene einen extra Hinweis auf die Atmung, und für jede Übung gibt der Autor die wesentlichen Wirkungen an.

Mit einer schönen Idee endet das Buch: 24 Kärtchen, für jede Übung eine, mit dem Farbfoto auf der Vorder- und einer Kurzanleitung auf der Rückseite. Sie können herausgetrennt und als Übungshilfe leicht überall hin mitgenommen werden, so wie ein Kartenspiel.
Fazit: Schön, dass es das Qigong-Buch von Hans-Peter Sibler wieder gibt.
(Helmut Oberlack)
Quelle: http://www.tqj.de/Rezensionen/qigong/buch/qigongbuch.html


*** Gottfried Renz: TRADITIONELLE CHINESISCHE MEDIZIN - Übersichtswerk für Ausgebildete 2. Auflage
"SHAMBALA Rezension:
"Dem Bacopa Verlag ist mit der von uns zu rezensierenden Veröffentlichung ein Haupttreffer gelungen. Der Verlag, der sich in den letzten Jahren sehr spezifisch und feinsinnig auf seriöse Fachliteratur verlegte, hat auch diesmal sein Gespür für das Gute unter Beweis gestellt.
Die auf den ersten Blick ein wenig verwirrende grafische Aufbereitung des Materials eröffnet dem interessierten Leser ab dem zweiten Leseversuch eine im wahrsten Sinne des Wortes geniale Arbeit. Dem Autor ist es tatsächlich gelungen, auf 8 A3-formatigen Tafeln eine komplette Übersicht über die Basis der TCM zu erarbeiten. Es stimmt, dass diese komprimierten Informationen und Übersichten nur für ein bereits ausgebildetes Fachpublikum erfassbar sind; und für ein solches sind diese Tafeln auch gedacht.
Ein kleiner Tipp: Lassen Sie sich durch das Äußere dieser Veröffentlichung nicht abhalten, den Inhalt zu prüfen - es lohnt sich wirklich!! Sehr zu empfehlen!"