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Bacopa-OnlineshopHier finden Sie Informationen pro und contra TCM.
Wir betonen, dass wir nicht für Inhalt und Richtigkeit der hier dargelegten Angaben verantwortlich sind und empfehlen Ihnen eine zweite und dritte Informationsquelle abzufragen.
Für gute, inhaltliche Fachtipps sind wir Ihnen dankbar.
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*** Am 24. Jänner 2019 erschien auf www.weekend.at ein Artikel mit folgendem Titel: "TCM: Heilung oder Hokuspokus?"

Hier ein Schreiben an den Autor zur Information.

Sehr geehrter Herr Damberger,
Ihr Artikel zur TCM lässt leider einiges an fachlich und faktisch seriösem Wissen vermissen und füllt diese Wissenslücke mit sehr unreflektierten Behauptungen.
Schon Ihre Überschrift "In China gilt die Akupunktur und Co als rückständig". zeugt von mangelnder Recherche. Dazu einige Zahlen des Centrums für Therapiesicherheit der Chinesischen Arzneitherapie, www.ctca.de:

An 42 TCM-Universitäten studieren:
590.000 Studenten (2014) (zum Vergleich 2009: 435.780)
davon 4440 Doktoranden, 35.001 Masterstudenten, 369.430 Bachelorstudenten,
über 5000 Studenten sind aus dem Ausland.

Dass es auch viele ChinesInnen gibt, die ihre eigene Traditionelle Medizin kaum kennen und nicht verwenden, ist bei einem Volk von 1,4 Milliarden Menschen nicht weiter verwunderlich.

In China wurde und wird die Traditionelle Medizin über Jahrhunderte durch Beobachtungen, Überarbeitungen und unzählige Behandlungen gefestigt und verbessert. Moderne Studien werden seit Jahrzehnten kontinuierlich durchgeführt.

Seltsame Fragen erscheinen nur dann seltsam, wenn man das ganzheitliche System der TCM, das die individuelle auf jeden Menschen genau angepasste Behandlung erlaubt nicht kennt oder nicht berücksichtigt. Sei es Akupunktur, Ernährung, Bewegung, Erstellung von Rezepturen der Chinesischen Arzneimittetherapie oder auch von westlichen Arzneipflanzen und TCM.

In Österreichs Apotheken gibt es keinerlei Produkte, die den Artenschutz (Pflanzen und Tiere) verletzen würden, die Apotheken und Importeure sind sich ihrer hohen Verantwortung dem Schutz gefährdeter Arten gegenüber voll und ganz bewusst. Die Pharmazie-Studentin und Skeptiker-Referentin Claudia Graneis kann man auf Youtube ja schon jahrelang ausgiebig als Vorkämpferin gegen Homöopathie, antroposophische Medizin und chinesische Medizin bewundern. Diese Dame hier wieder auftreten zu lassen, hat mit seriöser Recherche oder der Realität in österreichischen Apotheken schlichtweg überhaupt nichts zu tun. Horrorgeschichten mit Bärengalle, Tigerknochen etc. sind vielleicht noch traurige Realität in China, in der westlichen Adaptation der chinesischen Arzneitherapie werden diese Produkte aber nicht verwendet.

Zur Aristolochiasäure und deren nierenschädigender Wirkung:

Die Toxizität von Pflanzen der Gattung Aristolochia ist seit 40 Jahren bekannt. Das hat dazu geführt, dass diese Pflanze auch nie nach Österreich und Deutschland eingeführt wurde.

Eine von westlichen Ärzten geführte belgische Gewichtsreduktionsklinik verwendete in den 1980/90er Jahren irrtümlich Radix Aristolochiae fangchi (guang fangji) mangels korrekter Identifizierung und aufgrund des ähnlichen chinesischen Namens anstelle der diuretisch wirkenden Arznei Radix Stephaniae tetandrae (han fangji).
Diese Verwechslung wäre mikroskopisch sofort erkennbar gewesen. Zusätzlich wurde die Arznei gemeinsam mit dem Diuretikum Azetazolamid und anderen Bestandteilen verabreicht. Dieser irrational zusammengesetzte Cocktail verursachte zahlreiche tragische Fälle von Nierenversagen und einige Todesfälle, die im Lancet bereits 1993 publiziert wurden (die 1999 in seinem Artikel im Deutschen Ärzteblatt behaupteten 30 Todesfälle hat Edzard Ernst allerdings vor Jahren unter dem Gelächter der Fachwelt als bedauerliches Missverständnis widerrufen müssen). Um solche Fälle zu vermeiden, ist die Chinesische Arzneitherapie in Österreich seit langem nach strengen Kriterien geregelt.

Österreichische Apotheken werden von Großhändlern mit chinesischen Arzneien aus zuverlässigen, staatlich kontrollierten Betrieben der VR China beliefert und überprüfen die Arzneien ausnahmslos auf deren Identität. In akkreditierten Laboratorien innerhalb der EU werden die Kräuter auch auf Pestizide (inkl. Herbizide), Aflatoxine, mikrobielle Verunreinigungen und Schwermetallgehalt geprüft, dies wird durch Analysenzertifikate belegt. Und dass toxische Drogen (Eisenhut) nur in ihrer mittels traditioneller Verfahren entgifteten Form nur nach genauester Analytik des Gehaltes der toxischen Inhaltsstoffe in Verkehr gebracht werden, ist auch seit Jahrzehnten klar. Dadurch wird in Österreich und Deutschland eine hohe Qualität an Arzneien und damit ein Optimum an Sicherheit geboten.

Dringend abgeraten wird vom Kauf von Billigarzneien und chinesischen Mischpräparaten aus dem Internet, da diese oft weder auf Identität noch auf Reinheit überprüft sind und meist über Firmen, die keine Zulassung für pharmazeutische Produkte haben, als Nahrungsergänzungsmittel vertrieben werden.

Hepatotoxizität von chinesischen Arzneimitteln kommt vor, ist aber vom Ausmaß her wesentlich geringer als es nach Prof. Gartlehners Aussagen erscheint. Auch hier sind fundierte Forschungsergebnisse auf www.ctca.de nachzulesen.

Wir ersuchen auch Prof. Gartlehner obigen Leserbrief zu lesen. Er möge sich bitte die Zeit nehmen, die neueste Ausgabe des Europäischen Arzneibuchs zur Hand zu nehmen und darin etwa 70 chinesische Heilkräuter mit modernsten Analysenmethoden monographiert zu finden. Soviel zum Thema Pseudomedizin: die europäische Arzneibuchkommission und die WHO werden sich wohl kaum mit einer Pseudomedizin auseinandersetzen.

Apropos Pseudomedizin: Die TCM Ärztinnen und Ärzte Österreichs sind alle schulmedizinisch ausgebildet und wenden die TCM als ganzheitsmedizinische Behandlungsmöglichkeit nach individueller Diagnostik sehr verantwortungsvoll lege artis an.

Nicht nur Studien sondern auch mehr als 500 TCM Ärzt/innen in Österreich, tausende Patient/innen jedes Jahr und viele Beobachter/innen, können bestätigen: Die TCM wirkt!

Für den Inhalt verantwortlich:

Dr. Verena Baustädter, Dr. Katharina Krassnig,
(Wiener Schule für Traditionelle Chinesische Medizin)

MMag. Erich Stöger (Mitglied der Arbeitsgruppe TCM, Europäisches Arzneibuch)

Dr. Claudia Lazar (Ärzte für Akupunktur)

Mag.pharm. Hans Bachitsch,
(Leiter des Fachbeirates Pharmazie des Österreichischen Apothekerverbandes)

Dr. Olivia Krammer-Pojer (Österr. Gesellschaft für kontrollierte Akupunktur und TCM)

Dr. Karin Stockert (Präsidentin der Österreichischen Gesellschaft für Akupunktur)

Dr. Florian Ploberger B. Ac., MA,
(Präsident der Österreichischen Ausbildungsgesellschaft für Traditionelle Chinesische Medizin)



*** Wir bitten um folgende Richtigstellung zum Standard-Artikel vom 24/25.11.18: Ein TCM-Kraut, das krank macht.

Sie schreiben im Untertitel, dass "die Osterluzei in der traditionellen Medizin oft eingesetzt wird".

Richtig ist, dass Aristolochia clematitis die heimische Osterluzei ist und in der chinesischen Medizin überhaupt nie verwendet wurde, weil sie in China gar nicht vorkommt (Quelle: Flora of China, Missouri Botanical Gardens. Auch ein Blick in Wikipedia hätte darüber Klarheit verschaffen können.
Andere Arzneidrogen dieser Gattung wurden und werden auch heute noch in China in geringem Umfang verwendet. Dass die Toxizität von Pflanzen der Gattung Aristolochia seit bald 40 Jahren bekannt ist, hat aber dazu geführt, dass diese Pflanze nie nach Österreich und Deutschland eingeführt wurde.

Eine belgische "Gewichtsreduktionsklinik" verwendete in den 1980/90er Jahren irrtümlich Radix Aristolochiae fangchi (guang fangji) mangels korrekter Identifizierung anstelle der diuretisch wirkenden Arznei Radix Stephaniae tetandrae (han fangji) aufgrund des ähnlichen chinesischen Namens. Diese Verwechslung wäre mikroskopisch sofort erkennbar gewesen. Zusätzlich wurde die Arznei stark überdosiert und gemeinsam mit dem Diuretikum (Azetazolamid) und anderen Bestandteilen verabreicht. Dieser "Cocktail" verursachte zahlreiche tragische Fälle von Nephrotoxizität und einige Todesfälle, die im Lancet bereits 1993 publiziert wurden. Es sind auch im vorliegenden Artikel keine jüngeren Studien nach dem Jahr 2000 verwendet, auch fehlt ein aktueller Anlass, einziger Sinn dieses Artikels scheint wieder einmal gezielt Panikmache gegen komplementäre Heilmethoden zu sein.

Um solche Fälle zu vermeiden, ist die TCM Therapie in Österreich seit langem nach strengen Kriterien geregelt. Alle TCM-Arzneien sind apothekenpflichtig und dürfen nur nach Magistraliter-Rezeptur eines Arztes abgegeben werden.

Die österreichischen Apotheken werden von Großhändlern mit chinesischen Arzneien aus zuverlässigen, staatlich kontrollierten Betrieben der VR China beliefert und überprüfen die Arzneien auf deren Identität, aber auch auf Pestizide (inkl. Herbizide), Aflatoxine, mikrobielle Verunreinigungen und Schwermetallgehalt. Dadurch wird in Österreich und Deutschland eine hohe Qualität an Arzneien und damit ein Optimum an Sicherheit geboten.

Dringend abgeraten wird vom Kauf von Billigarzneien und chinesischen Mischpräparaten aus dem Internet, da diese oft weder auf Identität, noch auf Reinheit überprüft sind und meist über Firmen, die keine Zulassung für pharmazeutische Produkte haben, als "Nahrungsergänzungsmittel" vertrieben werden.

Um die Arzneimittelsicherheit besser zu überwachen, wurde in Deutschland das Centrum für Therapiesicherheit in der Chinesischen Arzneimitteltherapie (CTCA) gegründet, an dem auch die Österreichische Gesellschaft für Akupunktur und die Wiener Schule für TCM mitarbeiten. Sämtliche Nebenwirkungen unter Chinesischer Arzneimitteltherapie können der CTCA gemeldet werden.

Durch Evaluierung und Überprüfung der gemeldeten Daten und Aufklärung, sowie durch Information an die verschreibenden TCM Ärzte kann große Therapiesicherheit gewährleistet werden.

Bereits 2007 berichtete DER STANDARD über die Toxizität von Rd. Aristolochia und schloss: Die einzige Art, legal Medikamente auf den Markt zu bringen, sind auf ärztlichen Verschreibungen beruhende Mischungen, die ausschließlich in Apotheken abgegeben werden müssen.( derstandard.at/2718769/Gute-Kraeuter-schlechte-Kraeuter Printausgabe, Andrea Niemann, 8.1.2007)

Dr. Karin Stockert: Präsidentin der Österreichischen Gesellschaft für Akupunktur
Dr. Verena Baustädter: Leitung der Wiener Schule für TCM, Vizepräsidentin des CTCA Berlin
Dr. Katharina Krassnig: Leitung der Wiener Schule für TCM
MMag. Erich Stöger: Mitglied der Arbeitsgruppe TCM bei Europäischen Arzneibuch, Co-Autor der Materia Medica: Chinese Herbal Medicine (Eastlandpress, Seattle)

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*** 19.11.2018 Traditionelle Chinesische Medizin wird in den USA gefördert
Eine Gruppe von Praktizierenden der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) in der Bay Area im US-Bundesstaat Kalifornien arbeitet zusammen, um TCM in chinesischen Gemeinschaften und darüber hinaus zu verbreiten..
http://german.china.org.cn/txt/2018-11/19/content_73628346.htm

29.09.2018 WHO nimmt TCM in führendem medizinischem Kompendium auf
Laut einer internationalen Wissenschaftszeitschrift hat die Weltgesundheitsorganisation WHO angekündigt, zum ersten Mal die traditionelle chinesische Medizin in ihr weltweit einflussreiches medizinisches Kompendium aufzunehmen..
http://german.china.org.cn/txt/2018-09/29/content_64315727.htm

20.08.2018 TCM erfährt in den USA größere Akzeptanz
Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) werde in den USA Teil integrativer Medizinprogramme, sagten Fachleute am Freitag vor Ort..
http://german.china.org.cn/txt/2018-08/20/content_59428011.htm

20.08.2018 Staatliches Amt für Verwaltung der TCM: TCM-Ärzte leisten positive Beiträge zur Gesundheit in Afrika
Die chinesische Regierung hat bisher über 2000 TCM-Ärzte nach Afrika geschickt. Diese haben in den Bereichen medizinische Behandlung, wissenschaftliche Forschung und Rehabilitation den Einheimischen TCM-Dienstleistungen angeboten..
http://german.china.org.cn/txt/2018-08/20/content_59441196.htm

18.07.2018 Schuppentiere als TCM-Zutat aus Schulbüchern gestrichen
In den neuen Ausgaben eines Schulbuchs und des dazugehörigen Handbuchs für Lehrer werden Schuppentiere nicht mehr länger als arzneiliche Komponente aufgeführt. Zuvor hatten die Naturschutzgruppen China Biodiversity Conservation und Green Development Foundation entsprechende Vorstellungen aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), dass Schuppentiere eine heilende Wirkung bei gewissen Krankheiten haben, beanstandethttp://german.china.org.cn/txt/2018-07/18/content_57788844.htm

17.04.2018 China fördert Meister-Lehrling-System in der TCM-Ausbildung
China plant, das Meister-Lehrling-System mit einer akademischen Ausbildung zu kombinieren, um mehr Praktizierende in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) auszubilden.http://german.china.org.cn/txt/2018-04/17/content_50898100.htm

19.03.2018 Chinas erstes TCM-Allgemeinuntersuchungszentrum in Chengdu gegründet
Ein Krankenhaus in Chengdu hat das erste Zentrum für allgemeine Untersuchungen nach Traditioneller Chinesischer Medizin gegründet. Das Volkskrankenhaus Nr.1 in der Hauptstadt der südchinesischen Provinz Sichuanuntersucht die körperliche und seelische Gesundheit der Patienten nach den Methoden der TCM und bietet auch Gesundheitsberatung an..
http://german.china.org.cn/txt/2018-03/19/content_50722694.htm

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*** Erste Österreicherin absolviert PhD - Doktorat in traditioneller chinesischer Medizin in China.

Herzliche Gratulation!

Als erste und einzige Österreicherin hat Frau Claudia Lorenz, Wien ihr Doktorrat PhD in traditioneller chinesischer Medizin in China an der Medizin Universität in Hangzhou in der Provinz Zhejiang südlich von Shanghai 2018 absolviert. Ihr Jugendtraum, der durch Beharrlichkeit in Erfüllung ging.
Ein Lebensweg des Lernens, der auch nach dem Abschluss des PhD Studium in traditioneller chinesischer Medizin mit Begeisterung in der chinesischen und europäischen Naturheilkunde weiter geht.
Frau Lorenz ist Fachbuchautorin im BACOPA Verlag und unterrichtet seit dem Jahr 2000 im BACOPA Bildungszentrum v.a. Chinesische Ernährung, Tuina und Kindertuina.

Claudia, wir sind stolz auf Dich! Das gesamte BACOPA Team

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*** China gibt erstes Weißbuch über Traditionelle Chinesische Medizin heraus

Die chinesische Regierung hat am Dienstag ihr erstes Weißbuch über Traditionelle Chinesische Medizin herausgegeben, in dem politische Maßnahmen über die Entwicklung der TCM ausgeführt werden und ihr einzigartiger Wert heutzutage betont wird.
Die chinesische Regierung hat am Dienstag ihr erstes Weißbuch über Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) herausgegeben, in dem politische Maßnahmen über die Entwicklung der TCM ausgeführt werden und ihr einzigartiger Wert heutzutage betont wird. Während die Sichtweise über Fitness und medizinische Modelle sich verändern und entwickeln, unterstreicht die Traditionelle Chinesische Medizin einen mehr und mehr tiefgreifenden Wert, heißt es in dem Dokument.
In dem Weißbuch, in dem die Gründung eines medizinischen Versorgungssystems nach der TCM sowohl für städtische als auch ländliche Gebiete in China dargelegt wird, heißt es, mit Stand von 2015 habe es in China 3.966 TCM-Krankenhäuser, 42.528 TCM-Kliniken und 452.000 Praktizierende und Assistenten der TCM gegeben. Neben ihrem Beitrag zur Vorbeugung und Behandlung von allgemeinen, endemischen und schwierigen Krankheiten spielt die TCM eine wichtige Rolle bei der Vorbeugung und der Behandlung von großen Epidemien, wie SARS, HIV/AIDS und der Hand-Fuß-Mund-Krankheit, heißt es weiter. Mit relativ geringen Kosten hat die TCM einen größeren Anteil an Diensten im Verhältnis zu den eingesetzten Ressourcen beigetragen.
China hat zunächst eine Industrie der modernen chinesischen Medizin auf Basis der Produktion von medizinischen Materialien und industrieller Produktion etabliert, verbunden durch Handel, besagt das Weißbuch, während auf die rapide Entwicklung der pharmazeutischen Industrie der TCM hingewiesen wurde. Bis heute sind 60.000 TCM-Medikamente und Medikamente der ethnischen Minderheiten genehmigt worden, und 2.088 Pharma-Unternehmen, die von der Good Manufacturing Practice (GMP) of Medical Products genehmigt worden sind, stellen chinesische Patentmedikamente her. 2015 betrug der gesamte Produktionswert der Pharmaindustrie der TCM 786,6 Milliarden Yuan (105,76 Milliarden Euro), was einen Anteil von 28,55 Prozent des gesamten Produktionswerts, der von der Pharmaindustrie des Landes generiert wurde, ausmacht, so dass er zu einer neuen Wachstumsquelle in Chinas Ökonomie geworden ist. 2016 gaben das Zentralkomitee der KPCh und der Staatsrat den Entwurf des Gesundheitsplans bis 2030 heraus, eine Richtlinie zur Verbesserung der Gesundheit der Chinesen in den kommenden 15 Jahren.
Die TCM wird global, heißt es in dem Weißbuch. Sie hat sich auf 183 Länder und Regionen weltweit ausgebreitet. Der Weltgesundheitsorganisation zufolge haben 103 Mitgliedstaaten die Praktizierung von Akupunktur und Moxibustion genehmigt, 29 haben spezielle Satzungen über traditionelle Medizin in Kraft gesetzt, und 18 haben Akupunktur- und Moxibustion-Behandlung in ihre Krankenversicherungsbedingungen aufgenommen.
Quelle: http://german.china.org.cn/txt/2016-12/07/content_39868078.htm

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*** Kritik an Wikipedia wegen Akupunktur-Artikel

Die Verunglimpfung der Akupunktur als Pseudowissenschaft in der englischen Wikipedia wurde in China kritisch aufgenommen. Die Weltgesundheitsorganisation hat in den letzten Jahren wiederholt Akupunktur-Anwendungen empfohlen.
Akupunktur ist laut dem englischen Wikipedia-Artikel keine weithin akzeptierte wissenschaftliche Behandlungsmethode. Der Artikel in der freien Online-Enzyklopädie zitierte zudem einen Artikel des Magazins Nature von 2007, der die Akupunktur-Forschung als fraught with pseudoscience umschrieb, mit Pseudowissenschaft belastet.
Li Zhenji, stellvertretender Vorsitzender der Weltföderation der Gesellschaften für Chinesische Medizin, konterte, dass die Wirksamkeit der Akupunktur von der Geschichte bewiesen wurde und in China und im Ausland weit verbreitet ist. Es ist unverantwortlich, diese medizinische Technik als Pseudowissenschaft aufzulisten, fügte er hinzu. Li forderte Wikipedia auf, deren Artikel auf von Benutzern bearbeiteten Inhalten basieren, sofortige Änderungen am Artikel über Akupunktur vorzunehmen. Statistiken der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zeigen, dass Akupunktur in 103 Ländern außerhalb Chinas praktiziert werde. In 18 von ihnen werden Li zufolge Akupunktur-Behandlungen von Krankenversicherungen abgedeckt, was eine Anerkennung für ihre Wirksamkeit sei.
Der Eintrag wird das Vertrauen der Menschen nicht beeinträchtigen, da die Wirksamkeit bereits über die Zeit bewiesen wurde, aber es kann als Erinnerung für uns dienen, mehr klinische Studien über die therapeutische Wirkung durchzuführen, so Liu Baoyan, Vorsitzender der Weltföderation der Gesellschaften für Akupunktur-Moxibustion, über den Wikipedia-Eintrag. Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) basiere weitgehend auf Erfahrung, wie er hinzufügte. Therapien wie Akupunktur fehle es an laborgestützten Beweisen, die in der westlichen Medizin entscheidend seien. TCM sollte in diesem Sinne aufholen und sich mit einem Ansatz präsentieren, der für die Außenwelt akzeptabler ist, meinte Liu und forderte die chinesische Regierung zu mehr Investitionen für die wissenschaftliche Erforschung und das Studium der antiken Medizin auf.
Quelle: http://german.china.org.cn/txt/2017-01/21/content_40150371.htm

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*** TCM-Ärzte fordern Änderung von Wikipedia-Eintrag über Akupunktur

Praktizierende der Traditionellen Chinesischen Medizin haben die freie Online-Enzyklopädie Wikipedia als unverantwortlich bezeichnet, weil sie Akupunktur als eine Pseudowissenschaft und deren Vorteile als Placebo gebrandmarkt hat.
Akupunktur und TCM seien dem Eintrag auf Wikipedia English zufolge allgemein "Betrug mit Pseudowissenschaft" und basierten nicht auf "weitgehend anerkannten" wissenschaftlichen Kenntnissen.
Die Wirksamkeit von Akupunktur ist geschichtlich erwiesen, und sie wird weithin in China und im Ausland praktiziert, so Li Zhenji, Vize-Vorsitzender des Weltverbands der Chinesischen Ärzteverbände. Es ist unverantwortlich, die medizinische Technik als Pseudowissenschaft zu listen. Statistiken von der Weltgesundheitsorganisation zeigen, dass Akupunktur außerhalb Chinas in 103 Ländern praktiziert wird. In 18 von ihnen werde Akupunktur von der Krankenversicherung abgedeckt, was die Anerkennung ihrer Wirksamkeit demonstriere, so Li.
Margaret Chan, Generaldirektorin der WHO, hat die chinesische Regierung aufgefordert, Akupunktur und TCM weltweit zu fördern. Sie machte ihre Äußerungen bei ihrem Besuch des Medizinischen Historischen Museum des Chinesischen Ärzteverbandes in Shanghai im November.
Li forderte von Wikipedia, das auf von Nutzer bearbeitetem Inhalt basiert, sofortige Änderungen an dem Artikel über Akupunktur zu machen. Befürworter der TCM haben eine Petition an die Wikimedia-Stiftung, die die Website betreibt, übergeben, doch eine Sprecherin erklärte gegenüber Legal Evening News mit Sitz in Beijing, dass Wikipedia-Inhalte für Nutzer seien und von Nutzern redigiert würden. Sie sagte, die Stiftung werde der Angelegenheit aufmerksam folgen, doch könne selbst keinerlei Änderungen machen.
Liu Naigang, erfahrener Akupunkteur am China-Japan Friendship Hospital, sagte, der Wikipedia-Eintrag werde nicht die Auffassung der Menschen von Akupunktur ändern, insbesondere in China. Pro Tag kämen nahezu 30 Patienten zu ihm, die eine Akupunkturbehandlung wollten.
Quelle: http://german.china.org.cn/txt/2017-01/20/content_40144183.htm

Hier der besagte Beitrag auf Wikipedia
Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/Acupuncture

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*** Krebs-Wissenschaftler gewinnt Preis in den USA

Chen Zhu ist ein Professor für Molekularbiologie am Shanghai Institute of Hematology, welches Teil der Shanghai Jiao Tong University's School of Medicine ist. Er erhielt den Ernest Beutler Lecture and Prize 2016 von der American Society of Hematology in San Diego in Kalifornien. Außerdem ausgezeichnet wurde Hugues de The, ein Professor für Zell- und Molekularonkolgie am College de France und am Spital Saint-Louis in Paris.
Chen ist ein früherer chinesischer Gesundheitsminister. Er und sein wissenschaftliches Team haben angewandte Therapien untersucht, bei denen übergreifende Retino-Säuren und Arsentrioxid an Patienten angewendet wurden, die an akuter promyelocytischer Leukämie leiden. Dabei handelt es sich um eine maligne hämatologische Erkrankung mit einer hohen Sterblichkeitsrate.
Der Begriff Leukämie bezeichnet eine Gruppe von bösartigen Erkrankungen des blutbildenden Systems, die in der Umgangssprache häufig "Blutkrebs" genannt werden. Sinngemäß übersetzt bedeutet Leukämie "weißes Blut". Und auch medizinisch ist dieser Begriff zutreffend, denn bei Patienten mit Leukämie kommt es zu einer unkontrollierten Vermehrung der weißen Blutkörperchen (Leukozyten).
Arsentrioxid wird auf Chinesisch pishuang genannt. Der Stoff ist bekannt für seinen extensiven Gebrauch in der chinesischen Literatur als Mordwerkzeug. Doch in den letzten Jahren wird der Wirkstoff vermehrt angewendet, um Krebs und andere Krankheiten zu behandeln. Chens Untersuchungen zeigen eine Kombination aus TCM und westlicher Medizin, da pishuang auch in alten TCM Büchern als Behandlung gegen Krebs empfohlen wird. Es ist nicht der erste Durchbruch bei den Medizinwissenschaften, bei denen eine Kombination aus östlicher und westlicher Medizin zum Einsatz kommt. Im letzten Jahr hat die Pharmakologin Tu Youyou den ersten Medizin-Nobelpreis für China gewonnen, und zwar für ihre Entdeckung der Anti-Malaria Behandlung Artemisinin. Sie sagte ebenfalls, dass ihre Arbeit durch die TCM inspiriert worden sei.
Chens neuartige Behandlungsstrategie erhöht die fünf Jahre andauernde Überlebensrate bei akuter promyelocytischer Leukämie um mehr als 90 Prozent, was fast einem heilbaren Standard entsprechen würde, sagte er. Allerdings gäbe es noch viel mehr Arbeit zu erledigen, fügte er hinzu. Vor 30 Jahren war APL eine der gefürchtetsten und tödlichsten Formen von Leukämie. Heute ist die Krankheit fast heilbar, dank der herausragenden Beiträge von Ärzten wie De The und Chen, sagte Charles S. Abrams, der Präsident der American Society of Hematology in einer Erklärung. Ihre Arbeiten zum Verständnis von APL von einem molekularen Level bis zu Entdeckungen für bahnbrechende Behandlungen haben in gemeinsamer Anstrengungen die Lebenserwartungen von Patienten signifikant gesteigert. Die Errungenschaften von Ärzten wie De The und Chen genießen in unserem Feld den höchsten Respekt, und ich fühle mich geehrt, dass die Gesellschaft mich dazu auserkoren hat, ihnen einen der prestigereichsten Preise zu verleihen.
Quelle: http://german.china.org.cn/txt/2016-12/16/content_39926671.htm

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*** TCM-Dilemma: Tierrechte vs. menschliche Gesundheit
Die Synthetisierung tierischer Bestandteile und das Ausweichen auf verbreitete Tierarten sind angesichts der zunehmenden Verbreitung von TCM dringender denn je.
Die TCM-Industrie (Traditionelle Chinesische Medizin) steht vor einem Dilemma. Sollte sie Tigerknochen und Rhinozeroshorn als Bestandteile ihrer Arznei ersetzen, um Tierschützer auf Kosten einer möglichen Verminderung der Heileffekte zu erfreuen?
China hat am Dienstag sein erstes TCM-Weißbuch herausgegeben, das sowohl die Entwicklung der modernen pharmazeutischen TCM-Industrie als auch die traditionellen Wurzeln alter Heilverfahren hervorhebt.
Tierschützer kritisieren TCM schon seit langer Zeit, da viele traditionelle Rezepte tierische Bestandteile oder aus Tieren entnommene Stoffe enthalten.
Zheng Jin, Leiter der TCM-Verwaltung der Provinz Yunnan, sagte, dass die TCM-Industrie aufgrund des steigenden öffentlichen Bewusstseins für Tierschutz die Substitution von Inhaltsstoffen wilder Tiere fördert.
Es gibt grundsätzlich zwei Wege, um Bestandteile tierischer Herkunft in Arzneimitteln zu ersetzen - die Suche nach alternativen Tierarten, deren Verwendung vertretbarer erscheint, oder die künstliche Synthese, so Zheng.
Im Januar wurde die wissenschaftliche Entwicklung von synthetisiertem Muscon, das vormals aus Moschustieren entnommen worden war, mit dem China National Science and Technology Progress Awards ausgezeichnet. Der Stoff ist Bestandteil vieler TCM-Arzneimittel, fördert die Durchblutung und hilft bei der Behandlung leichter Schlaganfälle.
Zheng sagte, dass mehrere Unternehmen in Yunnan mit der Aufzucht von Nashörnern experimentieren, da Rhinozeroshorn nicht nur in TCM-Arzneimitteln, sondern auch in der traditionellen Medizin von Ländern in Asien und im Nahen Osten eingesetzt wird. Es soll gegen Fleckfieber und Schlangengift helfen.
Durch die künstliche Fütterung, so Zheng, können Unternehmen die nachwachsenden Rhinozeroshörner wie Fingernägel zuschneiden.
Quelle: http://german.china.org.cn/txt/2016-12/09/content_39883773.htm

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*** Wachsende Begeisterung für TCM in China und im Ausland
Aktuellen Statistiken zufolge gibt es in China derzeit 42 Hochschulen für Traditionelle Chinesische Medizin und Arzneikunde, an denen insgesamt über 700.000 Studierende eingeschrieben sind. Dem Direktor für Hochschulbildung beim chinesischen Bildungsministerium, Zhang Daliang, zufolge, werden mittlerweile unterschiedliche Lehrkonzepte in der TCM-Ausbildung angeboten.
"Besonderen Erfolg zeigt etwa das Drei-in-Eins-Modell". Dieses sieht die Ausbildung an Hochschulen, bei TCM-Meistern und die Weitergabe von Kenntnissen und Erfahrungen innerhalb der Familie vor. Bei dem Modell 'Hochschule-Meister' legen wir großen Wert auf die klassische TCM-Literatur und die klinische Praxis."
Die Weitergabe von Wissen und Erfahrungen durch Meister ist eine Besonderheit der TCM-Ausbildung mit langer Tradition. In Chinas TCM-Entwicklungsprogramm für die kommenden 15 Jahre, das in der ersten Jahreshälfte 2016 bekanntgegeben wurde, wird die Verbindung zwischen Hochschulbildung und der Weitergabe durch Meister fokussiert. Auch aus Sicht der Studierenden hat dieser Lehransatz große Vorteile, insbesondere für das Praxisstudium. TCM-Student Huang Ming erläutert: "Wer TCM lernen will, der muss einen Meister haben und Erfahrungen in der klinischen Praxis sammeln. Ich finde das traditionelle Meister-Lehrling-Modell' sehr gut."
Gu Xiaohong, stellvertretende Rektorin der Beijinger Universität für Traditionelle Chinesische Medizin und Arzneikunde, hält die Verbindung von Hochschulbildung mit der Weitergabe durch Meister für den besten Weg der TCM-Bildung: "Studenten des ersten Jahrgangs haben an der der Beijinger Universität für Traditionelle Chinesische Medizin und Arzneikunde alle einen eigenen Betreuer, egal welches Fach sie studieren. Die Dozenten üben auf ihre Studenten nicht nur akademischen, sondern auch moralischen, geistigen und charakterlichen Einfluss aus."
Die TCM erfreut sich auch weltweit immer größerer Beliebtheit. Bislang hat die TCM in 183 Ländern und Regionen Fuß gefasst. So gibt es etwa auf den verschiedenen Kontinenten TCM-Konfuzius-Institute und TCM-Zentren zum Bildungsaustausch.
Xu Ling, Dozentin an der Beijinger Universität für Traditionelle Chinesische Medizin und Arzneikunde, war als TCM-Lehrerin in Brasilien tätig. Die Einheimischen interessierten sich sehr für die TCM und kombinierten diese mit der lokalen Kultur, erzählt Xu: "Ich habe den Eindruck, dass sie ein starkes Interesse an TCM haben. Außerdem setzen sie gerne die TCM-Theorie, die ich ihnen beigebracht habe, in die Praxis um und verbinden diese mitunter mit der lokalen Pflanzenkunde. Außerdem interessieren sie sich sehr für die Akupunktur und chinesische Massage."
Hu Hongyi, stellvertretender Rektor der Shanghaier Universität für Traditionelle Chinesische Medizin und Arzneikunde, plädiert dafür, nicht nur chinesische TCM-Spezialisten ins Ausland zu schicken, sondern auch Behandelnde in den jeweiligen Ländern auszubilden.
"Mit den TCM-Konfuzius-Instituten und den TCM-Zentren haben wir einige der besten TCM-Lehrkräfte ins Ausland geschickt. Dies allein reicht aber noch nicht aus. Wir müssen verstärkt hochqualifizierte einheimischer Ärzte ausbilden."
Wenngleich in vielen Ländern TCM-Wissen angeboten wird, ziehen es viele ausländische Studenten vor, direkt vor Ort in China eine Hochschule zu besuchen. Im Vergleich zu anderen naturwissenschaftlichen Fachbereichen weist jener der TCM die höchsten Zahlen an Auslandsstudenten auf.
Li Zhonghe aus Südkorea ist im zweiten Jahrgang seines Magisterstudiums an der Beijinger Universität für Traditionelle Chinesische Medizin und Arzneikunde. Er erzählt, warum er sich zum TCM-Studium nach China begeben hat: "Ich habe großes Interesse an der TCM. Ich habe in der Schule die chinesische Kampfkunst Wushu gelernt. Seitdem fasziniert mich die chinesische Kultur und auch die TCM, so bin ich nach China gekommen."
Das wachsende Interesse an TCM sowohl in China als auch im Ausland und der Ausbau entsprechender Bildungsmöglichkeiten zeigen wie noch nie zuvor, dass sich das uralte medizinische Wissen in unserer modernen Zeit behaupten kann.
Quelle: http://german.china.org.cn/txt/2016-11/21/content_39753311.htm

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*** Praktikum Tuina Anmo in der Ordination Dr. Kögler Lifeagents

Es ist für Studenten der Tuina Massage nicht mehr nötig, nach China zu reisen, um ein Praktikum zu absolvieren. In der Ordination arbeiten die beiden Schwestern Dr. TCM Hong Ying und Hong Li, die beide in Shenyang/China sowohl westliche Medizin, als auch auf der Liaoning Universität Traditionelle Chinesische Medizin studierten. Die Patienten werden gemeinsam mit Dr. Kögler, ärztlicher Leiter der TEM Akademie (Traditionelle Europäische Medizin), behandelt.
Nachdem in Tuina Ausbildungen normalerweise nur Kontakt zu gesunden Menschen besteht, gibt es in der Ordination auch die Möglichkeit Kranke zu sehen und dabei zu sein, wie hier Elemente aus der TCM angewendet werden. Es betreut jeweils eine Ärztin eine Praktikantin/einen Praktikanten. Die gesamte Zeit des Praktikums beträgt ca. 40 Stunden/Woche, wobei an den ordinationsfreien Tagen Mittwoch Nachmittag und Freitag Nachmittag die Ärztinnen Fallbesprechungen und Hands On durchführen.
Zu Beginn und am Ende findet jeweils ein Gespräch mit Dr. Kögler statt, wobei hier die Erklärung der Kombination von traditioneller chinesischer und traditioneller europäischer Medizin im Vordergrund stehen, bzw. Fragen beantwortet werden. Man kann natürlich auch mehrere Wochen in Form eines Praktikums in der Ordination verbringen, bzw. das Praktikum auch tageweise oder halbtageweise absolvieren. Am Ende der Zeit wird ein Zertifikat über die Praktikumszeit ausgestellt. Die Kosten belaufen sich auf 250,- pro Woche. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Dr. Hong Ying oder Dr. Hong Li unter der Telefonnummer 0043 1 5853160. Wir würden uns freuen, mit euch in unserem Zentrum zusammenarbeiten zu dürfen.

Dr. Gerhard Kögler

*** Unsere dienstältesten Referenten Dr. Florian Ploberger http://bacopa.at/page/ed10201b_plober01.html und Claudia Lorenz http://bacopa.at/page/ed10201b_lorenz01.html unterrichten seit 16 Jahren im BACOPA BILDUNGSZENTRUM.
Wir bedanken uns ganz herzlich auch im Namen derjenigen, die eure Seminare besuchen und besucht haben!

*** Mit Bedauern lesen wir: Die August-Brodde-Schule verabschiedet sich
http://www.abz-west.de/

*** Start des 3. Universitätslehrgangs der TCM an der MedUNI Wien
http://www.meduniwien.ac.at/hp/ulg-tcm/news/singleview/?tx_ttnews[tt_news]=3490&cHash=3b1f435271b50a1647f0226a2610249e

*** Interview mit Dr. Florian Ploberger über Suchtbehandlung in der Chinesischen Medizin
http://www.alk-info.com/index.php/therapie-hm-k-g/788-tcm-chinesische-medizin-zungen-und-pulsdiagnostik-verhalten-ernaehrungsempfehlungen-suchtpunkte-kraeutertee-dr-florian-ploberger

*** Ostchinas Drogen-Rehabilitierung setzt auf TCM
Eine Einrichtung zur Kontrolle von Drogenmissbrauch in der ostchinesischen Provinz Shandong wird Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) zur Behandlung Abhängiger einsetzen. Es handelt sich um ein gemeinschaftliches Forschungsprojekt mit einer TCM-Universität.......
http://german.china.org.cn/txt/2016-01/08/content_37494624.htm

*** Erster Nobelpreis für TCM!
Medizinnobelpreis 2015 für neue Therapien gegen Infektionskrankheiten erging u. a.an die
Chinesin Youyou Tu (geb. 1930; Chinesische Akademie für traditionelle chinesische Medizin) für die Entdeckung des Artemisinin-Wirkstoffs gegen Malaria.
Nach Angaben der WHO erkrankten alleine im Jahr 2013 weltweit 198 Millionen Menschen an Malaria. 584.000 Patienten starben an der Tropenkrankheit, 90 Prozent von ihnen in Afrika.
Das von ihr und ihrem Team entdeckte Mittel zur Behandlung von Malaria ist "ein Geschenk der traditionellen chinesischen Medizin an die Menschen der Welt", sagte Youyou Tu.
Über 2.000 alte Arzneimittelrezepturen wurden untersucht und auf 640 Rezepturen reduziert. Letztlich konzentrierte sie sich auf die chinesische Beifußpflanze Qinghao aus der dann das Extrakt gewonnen wurde.
Dieser Nobelpreis ist ein Meilenstein für die weltweite Anerkennung der Traditionellen Chinesischen Medizin.

*** TCM-Gebirge Luofushan Hype um Medizin-Nobelpreis bringt neue Entwicklungschancen
" Ein Auftrieb, von dem nun auch die Stadt Huizhou und ihre traditionelle TCM-Branche proftieren will. Vier alt eingesessene Pharmafirmen stellen hier TCM-Produkte nach alten Rezepturen und mit örtlichen natürlichen Ressourcen her....."
http://german.china.org.cn/txt/2015-11/18/content_37095284_2.htm

*** China will nichtgewinnorientierte TCM-Klinken fördern
"Eine umfassende Reform zielt darauf ab, den Non-Profit-Charakter von staatlichen TCM-Kliniken auf Stadt- und Kreisebene zu stärken und dafür zu sorgen, dass sie den Menschen besser dienen. Dies geht aus einem Dokument hervor, das die Nationale Gesundheits- und Familienplanungskommission und die Staatliche Verwaltung der Traditionellen Chinesischen Medizin am Freitag gemeinsam veröffentlichten....."
http://german.china.org.cn/txt/2015-11/29/content_37188591.htm

*** Gute, deutsche Luft und TCM sollen verbunden werden
"Neben Tourismus möchte Bürgermeister Osswald Freudenstadt mit China durch die Gründung eines Gesundheitsparks mit TCM-Schwerpunkt verbinden. Er unterzeichnete mit dem Leiter dem Verwaltungsbehörde für TCM in Beijing Tu Zhitao eine strategische Kooperationsvereinbarung...."
http://german.china.org.cn/international/2015-10/27/content_36906599_2.htm

*** TCM-Produkte finden auch in Übersee ihre Nische
"Die Beijing Tong Ren Tang GmbH für Chinesische Medizin, eine in Hongkong ansässige Tochtergesellschaft des altehrwürdigen Arzneimittelherstellers China Beijing Tong Ren Tang-Gruppe, setzt verstärkt auf Wachstum in Übersee, nachdem ihr Umsatz im ersten Halbjahr im Jahresvergleich um 33 Prozent gewachsen ist......"
http://german.china.org.cn/business/txt/2015-10/21/content_36851514.htm

*** Dokumentation zeigt TCM als Kunst
"Trotz ihrer langen und stolzen Geschichte war die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) nie ein beliebtes Thema der großen chinesischen Fernsehprogramme. Eine neue Dokumentation soll das ändern.
Bencao Zhongguo, das als "Chinesische Medizinlehre" übersetzt werden kann, wird zur Zeit an verschiedenen Orten verfilmt. Der Film soll im nächsten Jahr erscheinen......"
http://german.china.org.cn/culture/txt/2015-09/22/content_36649314.htm

*** Studie: Tonisches Kraut der Traditionellen Chinesischen Medizin 'kann HIV abtöten'
"Das sexuell stimulierende Kraut Schisandraceae, das seit 2000 Jahren weit verbreitet bei der Verwendung Traditioneller Chinesischer Medizin (TCM) ist, zeigt vielversprechende Ergebnisse bei der Behandlung von HIV und AIDS, wie eine zwanzig Jahre lange Studie unter der Leitung des Instituts Kunming für Botanik bei der Chinesischen Akademie der Wissenschaften belegt. ....."
http://german.china.org.cn/culture/txt/2015-09/11/content_36560070.htm

*** TCM Behandlung "herbstlicher Trockenheit"
"Trockene Luft, wie sie im Herbst im ganzen Land auftritt, kann gesundheitliche Probleme verursachen. Es gibt aber traditionelle Behandlungsmethoden, die Linderung verschaffen......"
http://german.china.org.cn/culture/txt/2015-09/07/content_36519688.htm

*** Ingwer im Sommer tut gut!
"Ingwer ist eine Pflanzenart aus der Familie der Ingwergewächse, sein Geschmack ist scharf und würzig, in der TCM ist er für Lunge, Magen und Milz verantwortlich. Ingwer kann nicht nur Hitze aus dem Körper ausleiten, Erbrechen und Übelkeit behandeln und den Körper entgiften...."
http://german.china.org.cn/culture/txt/2015-07/03/content_35975105.htm

*** Traditionell chinesisches Krebsmedikament für letzten Test zugelassen
"Kanglaite Injection, ein traditionell chinesisches Medikament, das zur Behandlung von Krebs und zur Stärkung des Immunsystems eingesetzt wird, hat grünes Licht für die dritte Phase der klinischen Erprobung in den USA bekommen. Dies ist die letzte große Hürde bevor das Medikament auf den Markt gebracht werden kann....."
http://german.china.org.cn/culture/txt/2015-06/29/content_35935670.htm

*** Gesellschaft für TCM nimmt offizielle Beziehungen mit der WHO auf
"Die World Federation of Chinese Medicine Societies (WFCMS) hat nach mehr als zehnjährigen Bemühungen dieses Jahr mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) offizielle Beziehungen aufgenommen. Die Aufnahme offizieller Beziehungen mit der WHO wird dem Ausbau des Einflusses der Traditionellen Chinesischen Medizin weltweit dienen und auch ihre internationale Entwicklung fördern....."
http://german.china.org.cn/culture/txt/2015-03/17/content_35079078.htm

*** "Duell" zwischen TCM und westlicher Medizin
"Ein Arzt, der nicht an die Behandlungserfolge der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) glaubt, hat laut der Zeitung West China City Daily in Chengdu am Montag 50.000 Yuan Belohnung für jeden TCM-Arzt geboten, der dazu in der Lage sei, eine Schwangerschaft (mit mindestens 80 Prozent Erfolgsquote) nur durch Überprüfung des Pulses der Patientin vorauszusagen....."
http://german.china.org.cn/culture/txt/2014-10/14/content_33760498.htm

*** Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft
"Angeregt durch eine Gesellschaft von Ärzten, die chinesische Heilpflanzen anwenden und dokumentieren, wurde 1999 ein mehrjähriges interdisziplinäres Projekt zur Erforschung des Feldanbaus ausgewählter chinesischer Heilpflanzen in Bayern gestartet.."
http://www.lfl.bayern.de/ipz/heilpflanzen/039461/index.php

*** Wer interessiert sich für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung und dabei im speziellen für Heil- und Gewürzpflanzen, der findet hier Interessantes aus Bayern
http://www.lfl.bayern.de/ipz/heilpflanzen/index.php

*** "Durch zwei undifferenziert abgefasste Greenpeace-Artikel ist wieder einmal unberechtigterweise die Traditionelle Chinesische Arzneitherapie in ihrer Beliebtheit beeinträchtigt worden. Wenngleich man diesem Artikel auch in weiten Bereichen beipflichten kann, was generell den Einsatz an Pflanzenschutzmitteln in China betrifft, so ist dies doch das Thema einer Diskussion, die in erster Linie in China geführt werden muss. Wohl reichen dort die Kräfte von Greenpeace nicht aus, etwas zu verändern, darum wirft man das Thema halt in Europa vor die Presse.." schreibt MMag. Erich A. Stoeger in einer Stellungnahme
http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/chemie/International__report_.pdf

*** Experten für Moxibustion fordern Qualitätsverbesserung bei Behandlung
"Moxibustion, eine Therapieform in der traditionellen chinesischen Medizin, wird wieder populärer. Aber Experten forderten bei einem Beijinger Fachforum im September, es müsse viel mehr getan werden, um seine Popularität aufrecht zu erhalten und die Qualität der verwendeten Produkte der Moxibustion zu verbessern.."
http://german.china.org.cn/culture/txt/2013-09/23/content_30106800.htm

*** In Qingdao wurden 39 TCM-Ambulanzen eingerichtet
"Es ist geplant, bis Ende 2015 in allen Spitälern auf Gemeindeebene, in Zentren für hygienische Dienstleistungen in den Wohnvierteln und in den Krankenhäusern TCM-Ambulanzen einzurichten"
http://german.china.org.cn/china/archive/2013-08/14/content_29717077.htm

***Interesse an TCM wächst weltweit
"Während einige chinesische Gelehrte die Abschaffung der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) vorschlagen, wollen ausländische Pharma-Institutionen und Unternehmen sich diese für eigene Profite zunutze machen.."
Quelle: http://german.china.org.cn/culture/txt/2013-03/28/content_28388270.htm

***China will gegen falsche Werbung bei Traditioneller Chinesischer Medizin vorgehen
"Die altehrwürdige Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) und damit verbundene medizinische Leistungen wurden in der Vergangenheit durch falsche oder illegale Werbung hart getroffen. Nun wollen Chinas führende TCM-Behörden dieser Praxis ein Ende setzen.."
Quelle:
Falsche Werbung bei TCM

***Traditionelle Chinesische Medizin gibt es in weltweit mehr als 160 Ländern
Ein Weißbuch zu medizinischen und gesundheitlichen Dienstleistungen, welches die chinesische Regierung am Mittwoch veröffentlichte, hat die unersetzliche Rolle der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) unterstrichen. TCM hat einzigartige Eigenschaften und Vorteile bei der Heilung verschiedener Krankheiten.
TCM in über 160 Ländern

***China will TCM-Basisleistungen ausweiten
TCM Basisleistungen

***China will TCM-Handelszentren im Ausland fördern
China plant welweit zehn Handelszentren für traditionelle chinesische Medizin (TCM) bis 2015, um entsprechende Dienstleistungen in Südostasien, Europa, dem Mittleren Osten und Nordamerika zu entwickeln.
China will TCM-Handelszentren I'm Ausland fördern

***Beijings Grundschüler bekommen bald TCM-Unterricht
Grundschulen in Beijing müssen mit Beginn des neuen Schuljahrs Unterrichtsstunden in Traditioneller Chinesischen Medizin (TCM) geben, um die Kenntnisse über grundlegende TCM unter den Schülern zu verbreiten.
TCM in Chinas Grundschulen

***Experten warnen vor Restaurants mit "medizinischen Speisen"
Experten warnen

***Erster TCM-Dialog zwischen China und Europa
China und Europa arbeiten gemeinsam an einem integrierten Präventions- und Behandlungsmodell

BOLOGNA - Italien richtete den ersten Dialog über menschliche Gesundheit zwischen TCM-Kultur und der westlichen medizinischen Kultur (TCM-Dialog) aus. Der Dialog zwischen China und Europa, der sich auf eine mögliche Zusammenführung ihrer jeweiligen medizinischen Kulturen konzentriert, begann begann am Donnerstag, den 10. Mai 2012 an der Universität von Bologna und endete am nächsten Tag mit der Unterzeichnung der Erklärung von Bologna durch Prof. Romano Prodi, Präsident der Foundation for World Wide Cooperation, und Xu Jialu, ehemaliger Vorsitzender des Ständigen Ausschusses des Nationalen Volkskongresses der Volksrepublik China.

Runder Tisch
Ziel war die Einrichtung eines ständigen Runden Tisches, der sich jedes Jahr in einem anderen Land trifft, um ein neues synergetisches Modell für Gesundheitswesen und die Behandlung von Krankheiten zu entwickeln, das das Wissen der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) mit der Wissenschaft der westlichen Medizin verbindet. Die Veranstaltung wurde von der Foundation for World Wide Cooperation, dem Bonn-Projekt, der China Academy of Chinese Medical Sciences (CACMS) und der School of Medicine and Surgery der Universität von Bologna gefördert und organisiert.

Beiträge und Runde Tische auf vier Sitzungen
Der wissenschaftliche Teil des Dialogs umfasst Beiträge und Runde Tische von weltweit prominenten Experten der westlichen und chinesischen Medizin, die auf vier Sitzungen aufgeteilt waren: Geschichte und Kultur, Wirksamkeit und Sicherheit, Forschung und Innovation sowie die Kooperation zwischen den beiden unterschiedlichen medizinischen Disziplinen. In den Sitzungen wurden konkrete Möglichkeiten erörtert, die beiden Welten in ergänzender Weise zu nutzen und deren Synergien freizusetzen. Die wissenschaftlichen Sitzungen konzentrierten sich auf die zahlreichen Aspekte der menschlichen Gesundheit und behandelten dabei insbesondere die häufigsten Krankheiten, z. B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen und chronisch-degenerative Krankheiten. Andere befassten sich mit dem Stand der Forschung und Behandlungsmethoden.
Der Osten und der Westen haben unterschiedliche Kulturen, Werte und Traditionen entwickelt. Wir müssen erkennen, dass sie nicht ausreichend miteinander kommuniziert haben, und aus diesem Grund haben der Osten und der Westen manchmal die Gelegenheit versäumt, von einem gegenseitigen Austausch zu profitieren. Beide Kulturen haben erheblich zum menschlichen Fortschritt beigetragen. Einer der größten Schätze der fernöstlichen Kultur, die traditionelle chinesische Medizin, hat im Westen weitaus weniger Aufmerksamkeit erregt, als sie verdient: Was der Westen über die chinesische Medizin weiß, ist nur die Spitze des Eisbergs. Es ist unsere feste Überzeugung, dass ein intensiver Austausch zwischen unseren Kulturen, der hier in Bologna beginnt, gewinnbringend sein wird, erklärt Prof. Romano Prodi, Präsident der Foundation for World Wide Cooperation.

Die fünfte große Erfindung Chinas
Die TCM, die neben Kompass, Schwarzpulver, Papierherstellung und Buchdruck manchmal als fünfte große Erfindung Chinas bezeichnet wird, ist DAS Sahnestück der chinesischen Kultur. Es ist keine Übertreibung festzustellen, dass die Welt China erst richtig kennen wird, wenn sie die TCM kennt. Wenn dieses Füllhorn der TCM erst einmal dank moderner wissenschaftlicher Methoden untersucht und durch die westliche Medizin ergänzt wurde, werden die Auswirkungen nicht geringfügiger sein als die der anderen vier großen Erfindungen Chinas, erklärt Xu Jialu, ehemaliger Vorsitzender des Ständigen Ausschusses des Nationalen Volkskongresses der Volksrepublik China und berühmter Vertreter der traditionellen chinesischen Kultur.

Zwei treibende Kräfte des Dialogs
Die zwei treibenden Kräfte des TCM-Dialogs sind für China das Bonn-Projekt und für Europa die Foundation for World Wide Cooperation. Beim ersten handelt es sich um eine gemeinnützige Gruppe, deren Auftrag es ist, die traditionelle chinesische Medizin (TCM) weltweit zu fördern, und die von Frau Wu Yi, ehemalige stellvertretende Premierministerin von China, nach dem Fall der Berliner Mauer und der anschließenden Wiedervereinigung Deutschlands in den Räumen der chinesischen Botschaft in Bonn gegründet wurde. Die zweite ist eine gemeinnützige Organisation mit Sitz in Bologna, die 2008 von Prof. Romano Prodi mit dem Ziel gegründet wurde, sich mit den sozialen, kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen zu befassen, mit denen wir uns weltweit konfrontiert sehen.
Quelle: http://www.china-park.de/tcm/tcm-dialog-bologna.html

***Di'aoXinxuekangKapseln
Das erste in der EU zugelassene Medikament der Traditionelle Chinesischen Medizin

Di'aoXinxuekangKapseln, eine chinesischeKräutermedizin, die zur Behandlung einer Herzerkrankung eingesetzt wird, ist in den Niederlanden zum Verkauf zugelassen worden.Damit ist es das erste chinesische therapeutische Medikament, welches eineZulassung in einem westlichen Markt zu erhalten hat.
Der niederländische Medicines Evaluation Board(MEB) erteilte am 22. März 2012 die Marktzulassung für Di'aoXinxuekangKapseln, berichtete die Chinese Academy of Sciences (CAS).

Behandlung von Myokardischämie
Das Medikament wird zur Behandlung von Myokardischämieverwendet und wurde von der Chengdu Diao Pharmaceutical Group in Zusammenarbeit mit dem Chengdu Institut für Biologie unter dem Dach der CAS entwickelt, berichtete Xinhua.
Myokardischämie, ist eine Krankheitdurch eine verminderte Durchblutung des Herzmuskels, in der Regelaufgrund von koronarer Herzkrankheit gekennzeichnet. Das Risiko einer Erkrankung steigt mit dem Alter, Rauchen, Diabetes und hohen Blutdruck.

EU-Genehmigungsverfahren
Die EU-Richtline zur Verwendung traditioneller und pflanzlicher medizinischer Produkte schreibt ein Zulassungsverfahren für alle Arzneimittel, die auf Kräuterbasis beruhen, zwingend vor.
Obwohldie Produkte der traditionelle chinesische Medizin(TCM), die bereits in wichtigen internationalen Märkten verkauft werden, dürfen sie ohne die entsprechende Zulassungausschließlich nur als Nahrungsergänzungsmittel vermarktet werden.
Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) forderte im Jahr 2011 TCM-Produkte vor dem Eintritt inden europäischen Markt einem Zulassungsverfahren zu unterziehen. Dadurch wurde es schwieriger für Produkte der Traditionellen Chinesischen Medizin, den westlichen Markt für Medizinproduke zu durchdringen.
Zhang Boli, der Präsident der China Academy ofChinese MedicalSciences, äußerte die Hoffnung, dass dieser Schritt die internationale Vermarktung von TCM-Produkten vorantreiben wird.

XinXueKangDiao Kapseln werden seit 1988 verwendet
XinXueKangDiao Kapseln wurden im Jahr 1988 als Ergebnis einer achtjährigen Forschungsprojekt entwickelt.Die Kapseln wurden seither ausgiebig in der klinischen Behandlungin China verwendet.
Quelle: http://www.china-park.de/tcm/praeparate/di-ao-xinxuekang-kapseln.html


***Zierpflanzen als Heilkräuter in der TCM
Der Großteil der in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) verwendeten Heilkräuter erscheinen und exotisch und fremd. Doch einige dieser Heilpflanzen sind uns auch überraschend vertraut. Wir kennen sie allerdings nicht als Heilkräuter sondern als Garten- und Zierpflanzen. Sie sind häufig in Gärten, auf Balkonen und in heimischen Wohnzimmern zu finden. Allerdings sind es trotzdem keine heimischen Pflanzen, sondern seit dem 18. Jahrhundert eingeführte Pflanzenarten. Pflanzensammler wie Ernest Wilson, Robert Fortune und Sir Joseph Dalton Hooker brachten die verschieden Gewächse von ihren Reisen, die sie durch China und Tibet führten, mit nach Europa. Hier bereicherten sie die botanischen Gärten, Privatsammlungen und wurden schließlich zu allgemein bekannten Zierpflanzen, ohne dass das ihnen innewohnende therapeutische Potenzial Beachtung fand.

Magnolie
Ein großer Teil der verschiedenen Magnolienarten gelangte erst im 20. Jahrhundert mit Ernest Wilson nach Europa. Mehrere dieser Arten kommen in der Traditionellen Chinesischen Medizin zur Behandlung verschieder Beschwerden zur Anwendung.
Die Blüten (Hou Po Hua) sowie die aromatische Rinde (Hou Po) von Magnolia officinalis werden zur Verhinderung von Blähungen und zur Förderung der Verdauung eingesetzt. Dagegen finden die Blüten von Magnolia liliiflora (Xin Yi Hua) bei Erkältungen und Entzündungen der Nasenschleimhaut Verwendung.

Forsythie
Die Früchte der aus unseren Gärten und Parks bekannten gelben Forsythie (Forsythia suspensa), Lian Qiao sind in der Traditionellen Chinesischen Medizin eine wichtige, kühlend wirkende Arznei zur Ableitung von Giftstoffen und Hitze.
Diese Pflanzen brachte Robert Fortune im Jahre 1844 als winzige Sämlinge mit nach Europa. Sie wurden in eigens für diesen Zweck hergestellten Glasbehältern transportiert und zur Umseglung von Kap Horn im untersten Teil des Frachtraums verstaut.

Liguster
Durch Sir Joseph Banks gelangte im Jahr 1794 der chinesische Liguster (Ligustrum lucisum) erstmals nach England. Heute wird er in einigen südlichen Landesteieln Großbritanniens kultiviert. Die Früchte des Liguster (Nu Zhen Zi) stellen ein bedeutendes Stärkungsmittel für Nieren und Leber dar. Der Überlieferung nach soll Nu Zhen Zi auch gegen graue Haare und schwache Knie seine Wirkung entfalten.

Buddleia
In Europa gilt der strauchartig wachsende Sommerflieder (Buddleia officinalis) schlichtweg als Unkraut. In der TCM werden die Blüten dieser Pflanze (Mi Meng Hua) zur Behandlung von Augenleiden wie beispielsweise Grüner Star oder Bindehautentzündung verwendet.
Quelle: http://www.china-park.de/tcm/zierpflanzen.html


*** Dürre treibt Preise der TCM in die Höhe
Die Preise von mehr als 200 Arten von Medizinkräutern wurden drastisch in die Höhe getrieben. Laut der Yunnaner Handelskommission für Heilmittel sind die Preise der Traditionellen Chinesischen Medizin um durchschnittlich 80 Prozent gestiegen.....
http://german.china.org.cn/environment/txt/2012-02/20/content_24685004.htm

*** Produzent von Bärengalle wird wegen geplantem Börsengang kritisiert
Ein chinesischer Medizinproduzent versucht nach einem Fehlschlag vor einem Jahr erneut, an die Börse zu gehen. Dies hat im Internet für Aufruhr gesorgt. Auch Tierschutzaktivisten protestieren gegen die Pläne........
http://german.china.org.cn/china/2012-02/15/content_24644611.htm

*** Alte Geheimrezepte: Blumen essen
Rosen enthalten Vitamin C, Carotin, B-Vitamine und Vitamin K, die essentiell für die Blutproduktion sind und laut der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) gesund machen. Rosen enthalten außerdem Calcium, was den Stoffwechsel beeinflusst.....
http://german.china.org.cn/culture/txt/2011-12/30/content_24291892_3.htm


*** Traditionelle Chinesische Medizin - ein Rezept für Gesundheit
Jiang Yuechun schwört auf traditionelle Chinesische Medizin (TCM), nachdem westliche Behandlungen nicht gegen die Dutzenden Warzen auf ihrem Handrücken genützt haben. Sie ist eine von vielen Chinesen, die TCM-Behandlungen den westlichen Behandlungsmethoden vorziehen, zumal ihr Heimatland die Internationalisierung seiner traditionellen Medizin fördert.

*** TCM-Hersteller lässt Ausländer nach Falschdiagnose überteuerte Kräuterpillen kaufen
TCM-Hersteller lässt Ausländer nach Falschdiagnose überteuerte Kräuterpillen kaufen. Der führende Hersteller traditioneller chinesischer Medizin (TCM) in Beijing gerät nun ins Zwielicht eines Betrugsskandals. Er soll in Zusammenarbeit mit Reisebüros ausländische Touristen bei Tagestouren von "medizinischen Experten" als krank diagnostiziert haben lassen, um zu überhöhten Preisen Kräutermedizin an sie verhökern zu können.

*** TCM-Freunde kämpfen für Aufschub neuer EU-Richtlinie
Europäische Verfechter von Traditioneller Chinesischer Medizin (TCM) arbeiten derzeit hart daran, Änderungen zu erwirken, welche nach ihrer Meinung eine "problematische Gesetzgebung" betreffen und schon seit Jahren heiß diskutiert werden. Die fragliche Richtlinie ist inzwischen inkraft und könnte den Warenfluss von TCM-Produkten nach Europa behindern.
Chris Dhaenens, Präsident von Benefyt, eine in den Niederlanden ansässige Stiftung, die die Interessen von Firmen und Händlern in Europa repräsentiert, welche mit TCM-Produkten handeln, sagte, die Registrierungskosten seien für viele einfach unerschwinglich.

*** Offizieller Index medizinischer Kräuter im Internet
Um einen besseren Fluss der Preisinformationen sicherzustellen, veröffentlicht das Handelsministerium fortan eine Tabelle mit den Preisen wichtiger Heilkräuter im Internet.

*** Preise für chinesische Kräuter explodieren
Die Preise für traditionelle chinesische Medizin (TCM) sind in den letzten Monaten chinaweit auf der ganzen Linie stark angestiegen. Manche Produkte sind inzwischen sogar mehr als doppelt so teuer wie noch ein Jahr zuvor.

*** weitere Kulturgüter auf die Liste des chinesischen immateriellen Kulturerbes
Die chinesische Regierung hat 191 weitere Kulturgüter auf die Liste des staatlichen immateriellen Kulturerbes gesetzt, darunter traditionelle Musik, Handwerkskunst und Medizin. Die Zahl der immateriellen Kulturgüter unter Staatsschutz in China liegt nun bei 1.219, seit das Land erstmals seine Liste für geschützte Kulturgüter 2006 aufgestellt hat, lautet die Stellungnahme.

*** TCM-Medikamente ab April 2011 nur noch eingeschränkt erhältlich
Die "European Directive on Traditional Herbal Medicinal Products", eine im Jahr 2004 erlassene Regelung der EU, sieht vor, dass alle pflanzlich verkäuflichen Medikamente bis April 2011 registriert und lizenziert sein müssen.

*** Neue Ausbildung an der MedUni Wien: TCM-Master nicht nur für Ärzte
Auskunft dazu gibt Vizerektor Univ.- Prof. Dr. Rudolf Mallinger plus Kommentar von Prof. Dr. Gertrude Kubiena

*** Was sind Sie in der chinesischen Astrologie?
Chinesisches Horoskop

*** Ein österreichischer Arzt will es nach 20 Jahren noch einmal wissen
Österreichischer Arzt. Popstar in China

*** Chinas Regierung will 2010 TCM gezielt fördern
Chinas TCM Politik

*** Die seit 2004 in Wien bestehende Privatuniversität für Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) hat ihren Betrieb eingestellt......
TCM Uni Wien